RADIOaktiv

RADIOaktiv

Was steht dieses Jahr nicht alles für uns an? Olympische Spiele, für Wii und PS3, dann noch die Europameisterschaften der Leichtathleten in Helsinki und die der Analphabeten in Polen und der Ukraine. Und passend zum Jahresende krönt sich dieses Jahr dann auch noch selbst mit dem großen Untergangsfeuerwerk.

Menschen. Döner. Sensationen.

Also den roten Filzer immer in Griffbereitschaft halten, denn da schleicht sich bestimmt noch der ein oder andere Termin in den Taschenkalender. Insbesondere zum Sommer sollten die Lackschuhe mal wieder neu besohlt werden, bevor es einen raus auf die Tanzflächen diverser Hochzeiten zieht. Ich kann mich wirklich an kein sportliches Jahr erinnern, bei welchem schon so früh eine Topform von einem abverlangt wurde. Mit dem ersten Maiglöckchen müssen die Bestzeiten purzeln, um für die Deutschen planen zu dürfen. Da heißt es auf den Punkt genau vorbereitet zu sein und die Medikation darauf abzustimmen.

Und wer könnte uns dazu nicht besser zur Seite stehen als der Stefan?

Mein Kumpel Fred schickte mir zum Anfang dieser Woche den Link zu einem sehr interessanten Beitrag rum und da ich davon ausgehe, dass nur wenige von euch beim Deutschlandfunk vorbeirauschen, will ich heute nach langer Zeit mal wieder einen sinnvollen Beitrag auf meinem Blog liefern. Es geht mal wieder um das leidige Thema Doping im Leistungssport unter dem Titel „Der Stoff aus dem die Träume sind“. Vielleicht ausgelutscht wie Affenhoden das ganze und dennoch wie ich finde sehr hörenswert. Den Rest erklärt euch der Stefan und ich sage an dieser Stelle mal viel Spaß.

Spot ab.

maik

TAG EIN / TAG AUS

TAG EIN / TAG AUS

Nie läuft es sich leichter, wenns einfach läuft. Du musst dich um nichts kümmern. Es läuft einfach. Rein in die Schuhe, laufen lassen, raus aus den Schuhen. Tag ein, Tag aus. Blood in, blood out. Wetter, Uhrzeit, alles ordnet sich unter, nichts davon spielt eine Rolle. Tag ein, Tag aus. Blood in, blood out. Du stehst über den Dingen, räumst alles beiseite was sich dir in den Weg stellt, vollkommen kompromisslos und fokusiert. Deine Marschroute unausweichlich, dein Fuß ist Gesetz. Jeder Schritt weiß genau, wo er hingehört, wo sein Platz ist. Jeder von ihnen besitzt eine spezielle Nummer.

1 Reihe. Platz 1.

Langsam aber sicher räume ich den Lauf vom Sonntag aus dem Weg, aus den Beinen und wenn auch nie restlos, dann doch auch ein stückweit aus meinem Kopf. Es gilt wieder Fuß zu fassen, nachdem in den letzten Tagen der ein oder andere Schritt auf dem Ladebalken ins Leere trat. Oft und intensiv habe ich das Rennen für mich analysiert, habe mir Meinungen von außen dazu eingeholt, nach Ursachen geforscht, auch passable gefunden und kann mit ihnen meinen Frieden schließen.

Bis Hamburg ist es gar nicht mehr lange hin. Sich und mein Selbstvertrauen widerherstellen lautet bis dahin mein Motto. Und dafür steige ich wieder in meine Schuhe.

Tag ein, Tag aus. Blood in, blood out.

maik

Winner Winner Chicken Dinner

Winner Winner Chicken Dinner

Trommelwirbel und Tusch. Wir haben einen Gewinner im großen wollherr.punkt.komm.dschungelcamp.gewinnspiel. Vor einer Woche habe ich hier über den Blog dazu aufgerufen mir eure Wunschkandidaten für unser persönliches ONE-WAY-DSCHUNGELCAMP einzusenden und zahlreiche Leser haben sich nichtgrade lumpen lassen mit Vorschlägen. Als angehender Pädagoge muss ich nun an dieser Stelle mit sanfter Stimme zu euch sprechen und sagen, dass ihr alle wirklich tolle Ideen hattet und ich am liebsten jeden von euch zum Gewinner küren würde, aber am Ende leider nur einer von euch das DÖNER-SHIRT anziehen darf und kann.

Und wer ist nun der Glückliche?

Na der Big Tall German Schwarz, ja der Rico Schwarz aus Erfurt. Denn der Rico Schwarz hat ja den Pollmächer Andre für unser Dschungelcamp vorgeschlagen. Jaja, zwar hat er noch „Spaß“ dahinter geschrieben, aber in Wahrheit wissen wir ja alle, dass der Rico Schwarz das ernst gemeint hat mit dem Andre Pollmächer. Außerdem sorgt das ganze für ein bisschen Reibung in der glattrasierten Leichtathletikgemeinde.

Ob das wohl Beef gibt?

Ich sage an dieser Stelle: herzlichen Glückwunsch Rico Schwarz aus Erfurt und ganz viele schöne Augenblicke mit dem Shirt auf Partys, Hochzeiten und olympischen Eröffnungszeremonien. Ich habe mir mal die Freiheit genommen und noch ein paar Extras mit ins Paket gepackt. Sollte dann Ende der Woche im Postfach sein.

Shirt, CD, Aufkleber und einen dicken Kuss

So bin ich.

maik

Manchmal sind 50m länger als man denkt

Manchmal sind 50m länger als man denkt

Keinen Meter hinter der Ziellinie, Embryonalhaltung eingenommen. Beine aus Blei, Lunge voll Staub. Noch nie waren 50m so elendig lang wie gestern in Hannover. Als hätte man die Zielgrade mit Leim bestrichen, großflächig Trteibsand verstreut. Kaum habe ich einen Schritt aus der Schlusskurve auf die Grade gesetzt, zog man mir den Stecker.

Akku leer.

Keine Energie mehr, keinen Meter mehr länger. In all den Jahren, all den Rennen, kann ich mich an Momente wie diese erinnern. Schon eingangs der Schlussrunde, den Gong im Rücken verhallend, fehlten meinen Beinen jegliche Frische. Zu sehr habe ich zur Halbzeit des Rennen geackert und dann versucht die Konkurrenz abzuschütteln. Vergeblich.

„Einer ist noch dran“

Nicht nur einmal bekam ich diesen Zuruf von außen zu hören. Was ich auch unternahm, reichte gestern einfach nicht aus und muss von mir am Ende dann auch so anerkannt werden. Vorwerfen muss ich mir nichts. Aus meiner Sicht. Noch am Tag zuvor bin ich mir bezüglich meines Starts mehr als unsicher gewesen und fühlte mich alles andere als am Gipfel meiner Kräfte. Am Wettkampftag selbst aber passte zunächst alles.

Keine Temperatur. Lockere Beine. SWAG.

Starterliste war mir bekannt, interessierte mich aber einen feuchten Dreck, denn selbst wenn sich in diesen Feldern immer diverse Namen tummeln, machen die Favoriten am Ende eh nie mehr als sie müssen, solange der Clubchef zahlt. Und nach den durchwachsenen Vortagen galt für mich zunächst die Marschroute:

Hälfte überstehen.

Also hielt ich mich zurück, versuchte meinen Rhythmus zu finden, passiv aktiv. Wie schon im Sommer bin ich das Rennen noch morgens im Kopf durchgegangen.

31/32 für die erste Runde, dann bei 33 einpendeln. Ruhe bewahren. Hellwach sein. SWAG.

Ich denke, dass das Video für sich spricht und daher will ich zum Rennen nur noch ein paar Gedanken verlieren, die sich aus den bewegten Bildern nicht ablesen lassen. In keinem Augenblick des Rennens habe ich meinen Rhythmus finden können, lief technisch völlig neben der Spur und schlage selbst bei der 50sten Wiederholung die Hände überm Kopf zusammen, wenn ich mich da laufen sehe. Alles woran ich die letzten Wochen gearbeitet habe, konnte ich gestern nicht ansatzweise in die wettkämpferische Praxis umsetzen. Und das verägert mich persönlich sehr.

Über meinen „Endspurt“ kann ich lachen, zumindest glaube ich das zu können. In den Tagen zuvor hatte ich wenig Hunger aufgrund meines körperlichen Zustandes, habe am Wettkampftag selbst dann doch den einen Happen zu wenig gegessen und habe mich auf diese Weise dann vollkommen zerschossen.

Dumm.

Schon 2 Runden vor dem Ziel verlangten meine Beine nach Energie, die ich nicht mehr hatte und bereits dann war mir bewusst:

Boi, das könnte nach hinten hin knapp werden.

Zum Glück kam dieser Hammer nicht noch 100m eher, denn dann hätte mich wahrscheinlich die gesamte Meute noch auf der Ziellinie überrannt. So blieb mir neben der Hallenbestzeit von 8:24,35min wenigstens noch Platz 2. Im Sommer bin ich schlechter unter besseren Vorraussetzungen eingestiegen in das Jahr und bin fest davon überzeugt, dass mein eingeschlagener Weg absolut richtigt ist. Schon in Hamburg wird das ganze vollkommen anders ausschauen, da bin ich mir sicher. Nun heißt es aber erst einmal, sich zu finden, sich wieder herzustellen und gesund werden.

Vielen lieben Dank an alle, die gestern so unglaublich lautstark mitgefiebert haben, das hat mich sehr gepusht und ich freue mich immer sehr über jeden Support.

Küsse für alle.

maik

Ja / Nein / Vielleicht

Ja / Nein / Vielleicht

3 Tage kein Wort von mir. 3 Tage absolute Stille. Was da los mit dem Boi? Hat ja immer seine Gründe.

Seit Mittwoch plage ich mich mit leichter Grippe rum und dann stelle ich mir immer die Frage: nun ja, reibe ich es allen unter die Nase, auch den zukünftigen Gegnern des Wochenendes oder behalte ich es für mich? Laufe ich oder lasse ich es laufen? Aber bevor ich hier den Stillstand einberufe wie and(e)re Laufblogs es tun, wenn sie rumkränkeln, will ich euch trotzdem auf den aktuellen Stand setzen.

Ich sitze gerade bei meiner kleinen Schwester Tina und ihrem Freund dem Nikki in Hannover auf dem Sofa (yeah reimt sich), habe mir von Nikki bei einenm kleinen Auftakt die Hood zeigen lassen. Endlich mal wieder die Beine vertreten.

Wie sieht nun die Planung aus?

Überraschung. Wir, also ihr du und ich werden es morgen sehen. Aber in diesem Augenblick ist ein Start morgen sehr realistisch.

Heute steht zunächst einmal Siri im Vordergrund. Für sie geht es heute zum ersten Mal im OTB Trikot an die Startlinie. Premiere. Soweit wirkt ihre Stimmung ganz ordentlich und wir hoffen nach der Abschlusseinheit vom Mittwoch auf schnelle Beine. Heute Abend wissen wir mehr.

Bitte alle die Daumen ab 14:30Uhr drücken.

maik

Ti amo Minipizza

Ti amo Minipizza

Azurblau lackierte Panelen an den mit Postkarten der sizilieanischen Küste verzierten Wänden. Aus den Lautsprechern ertönen die Klassiker unter den Italohits, die alle paar Minuten von einem kratzigem „Spaghetti Napoli“ oder einem „Pizza Funghi“ unterbrochen werden. Von den Decken hängen einfache Lampenschirme auf die kleinen Tische hinunter. In den Ecken tuscheln Pärchen und am Thresen schimpft ein alter Mann auf italienisch ein Lied. Und schon wieder unterbricht ein „Spaghetti Carbonara“ Ramazottis Klagerufe über Amore. Unscheinbar von außen, unschlagbar von innen. Von der Straße aus weist nur eine kleine Leuchtreklame im amerikanischen Stil auf die Spezialität dieses Hauses hin.

Pizza 1,10€

Minipizza. Serviert von den Gebrüder Luigi oder Mario oder Fredo oder auch einem südländisch ausschauenden Karl-Heinz. Ein waschechtes Familienunternehmen. Seit Papa Nino dieses kleine Restaurant in der Nähe des Kudamms vor einigen Jahrzehnten eröffnet hat, wurde am Inventar vielleicht kein Stuhl mehr verrückt. Aber genau das ist es, was in mitten des Touristenzirkuses, gespickt von Leuchtreklamen, Ampelmännchen und I HERZ Berlin Shirts jeden Besucher dieser Stadt zurück auf den Boden holt. Keine rot-weiß-karierten Tischdecken, keine Kellner. Wer hier was zu futtern will, trägt seine Schürze selbst. Bestellung am Eingang abgeben,prego, sich einen romantischen Platz suchen und dann heißt es warten auf den Rückruf:

„Pizza Vesuvio“

Oh, das ist meine. Oft verschlägt es uns nicht mehr in diese Ecke der Stadt, an die Uhlandstraße. Doch umso leckerer ist dann der erste Bissen. Nichts besonderes. Knuspriger Teig, Tomatensoße, viel Käse, Champignons und Salami und doch immer wieder Grund genug, um genau hier einzukehren. Ich weiß nicht einmal, wie dieser Laden heißt. „Minipizza“ und ein kurzes Kopfnicken reicht zwischen Siri und mir aus und wir beide wissen, wohin die Reise geht. Wer also mal in der Stadt sein sollte und natürlich den Kudamm aufsuchen wird, dem rate ich zu einem Abstecher an die Uhlandstraße.

Ich sage buon appetito und arrivederci!

maik

Mein persönliches Dschungelcamp (mit Gewinnspiel)

Mein persönliches Dschungelcamp (mit Gewinnspiel)

Fassen wir kurz zusammen. 20 Clubs als Profi auf fast jedem Kontinent dieser Erde. Über 100 Bundesligatore. Torschützenkönig und Deutscher Meister. Nackt mit dem Pimmel in die Kamera gewedelt. Und das alles als Fettsack. Was will man mehr?

Na klar doch, ins Dschungelcamp.

Man kann dem guten Ailton vorwerfen was man will, aber er hat einfach alles richtig gemacht. Jemand der für RTL lecker, lecker Hoden futtert, kann niemals ein schlechter Mensch sein. Wenn er einen hätte, würde ich ihm für diesen genialen Deal mit dem Privatfernsehen um den Hals fallen. Und ich Trottel habe wirklich schon gedacht, dass er beim KFC Uerdingen den Tiefpunkt seiner Karriere erreicht hätte. Doch siehe da, er packt einfach noch mal eine Schaufel aus und gräbt noch mal ein Stückchen tiefer.

GEFÄLLT MIR.

Ich wünsche mir ein Dschungelcamp mit allen Menschen des öffentlichen Lebens, die mir ungeheuer am Herzen liegen. Allen voran Tim Lobinger und Charles Friedek, dicht gefolgt von Frank Plasberg und Heidi Klum. Natürlich dürfen die beiden Ochsenknechtbrüder nicht fehlen und wenn die beiden schon mit dabei sind, spendier ich Til Schweiger auch noch eines dieser One-Way-Tickets. Nachdem Stephane Frankes Platz ja wieder frei geworden ist, halte ich mir diesen erstmal offen, denn im Laufe des Jahres bemüht sich bestimmt noch der ein oder andere, das heiß begehrte Ticket zu ergattern. Beinahe hätte ich Hella von Sinnen vergessen. Also ist die Truppe komplett. Mit Taliban Airlines gehts dann schon bald rüber und nie wieder zurück.

Wen würdest du in den Flieger setzen? Auf wen könntest du gut und gerne im öffentlichen Leben verzichten? Schreibt mir als Kommentar bis kommenden Sonntag unter den Post, wer euch mal so kräftig auf den Sack geht. Unter allen Teilnehmern gibt es mal wieder etwas zu gewinnen und zwar eines meiner ersten Stencil Shirts! In Gedenken an den dicken Ailton, dem ein Döner auch schon in gewissen Nächten das Leben gerettet hat, verlose ich das LAST NIGHT A DÖNER SAVED MY LIFE SHIRT. Mitmachen und gewinnen meine lieben Freunde, mitmachen und gewinnen.

Viel Spaß und Glück.

euer maik

Nachtrag zum Wochenende (Tag 6 & 7)

Nachtrag zum Wochenende (Tag 6 & 7)

„Ihr habt doch auch eine Halle in Berlin, oder? Wieso trainierst du nicht da?“

Ja, das nenne ich doch mal eine sehr gute Frage. Natürlich könnte ich für spezielle Einheiten, wie beispielsweise die gestrige, mich mit kurzer Hose und Holzgewehr im Gepäck auf die Reise machen, um bei tropischem Laborbedingungen und südpazifischen Ukuleleklängen ein paar Läufchen aufs Parkett zu zaubern. Aber das wäre nicht in meinem Sinne und gar nicht erst im Sinner meiner Wintertour. Seit Beginn meiner „Du hast sie nicht mehr (H)alle“ Tour bekomme ich immer wieder Anfragen, was es damit auf sich hat. Nun ja, ich möchte auf diesem Trainingswege unter Beweis stellen, dass es keiner Halle bedarf, um in der Halle eine neue Bestezit zu erzielen und sich damit bei den Meisterschaften weit vorne zu platzieren. Als ich 2006 für 3 Monate in Bad Reichenhall war, bestand mein Training in der gesamten Zeit darin, nach jedem Dienst für 90min abzuschalten, mich in den kommenden 90min nicht anbrüllen zu lassen und in den 90min mein eigener Vorgesetzter zu sein. Dafür nutzte ich jede freie Minute, die man mir gab. Lange Dauerläufe, einige Fahrtspiele, Tempodauerläufe. Und das alles im Herzen der Berge, mitten im Gelände. Nach meiner Grundausbildung lief ich damals in der Halle neue Bestzeit mit 8:30min, ohne dafür einen schnellen Schritt gemacht zu haben. Damals für mich der Beweis, dass der Winter da ist um zu trainieren, viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen und Kraft für den Sommer zu tanken. Vielleicht werde ich in einer Woche eines besseren belehrt, was mich aber nicht von meinem Plan abhält.

Die Woche über war es mild wie im Frühling, doch zum Wochenende holte uns der Winter wieder ein. Kalte Temperaturen, eisige Winde. Nicht grade die optimale Basis, um auf der Bahn für flotte Zeiten zu sorgen. Mein Programm habe ich daher ein wenig abgeändert, nicht was die Wiederholuungen betraf, sondern vielmehr was ihre Gestaltung anging. Statt 2 x (6x500m) lief ich direkt 12 x 500m, um mir eine kalte Serienpause zu sparen. Anfangs fand ich überhaupt nicht zu meinem Schritt, was vermutlich daran lag, dass das Tempo zu langsam für wirkliche Tempoläufe und gleichzeitig zu schnell für Dauerläufe war. Erst nach 5 Läufen drehte mein Swag auf und plötzlich purzelten die Sekunden von Lauf zu Lauf runter. Hier die Fakten:

1. 1:27.7min
2. 1:28.2min
3. 1:27.9min
4. 1:27.6min
5. 1:27.2min
6. 1:26.7min
7. 1:26.5min
8. 1:24.8min
9. 1:24.6min
10. 1:24.7min
11. 1:24.1min
12. 1:20.7min

Hinten raus hatte ich bei dieser Einheit unglaublich viel Luft, hätte auch noch bei gleichem Tempo 6 Läufe dranhängen können. Die Pausen waren etwas länger als in Polen (knapp 90sec), im Anbetracht des Tempos aber vollkommen okay. Heute wurde der ganze Spaß von gestern noch kräftig mit einem 22km Dauerlauf ausgelaufen. Begleitet wurde ich dabei auf dem Rad von meiner liebreizenden Freundin Siri. Raus auf dem Mauerweg nutzten wir die nachmittaglichen Sonnenstrahlen für uns aus und kehrten nach knapp 90min wieder heim. Mein GPS zeigte mir eine Durchschnittgeschwindigkeit von 4:04min/km an, was sich trotz Wind doch recht locker anfühlte. Wie es morgen in die neue Woche geht, weiß ich selbst noch nicht. Sobald ich was weiß, werde ich davon berichten. Na logo. Dann fasse ich meine erste Woche der Tour auch noch mal zusammen.

Ich verabschiede mich und wünsche allen Lesern einen wunderbaren Start in die neue Woche.

der maik

Late Night (Tag 5)

Late Night (Tag 5)

Freitagmittag = Wochenende. Wochenende = Training². Training² = Maik Wollherr.

Und hier bin ich. Heute mal zur Late Night wie der Schmidt Harald und dafür auch nur eine Expressmeldung. Kurz und knapp. Paar Zahlen, paar Gedanken. Wie bereits gestern angekündigt, beschränkte sich mein Training heute auf eine nachmittags Einheit in der Sackgasse.

10 Runden = 10km = 35min (3:30min/km)

Der erste Spannungsaufbau am Berg gestern im Schönholz hat heute schon seine erste Wirkung gezeigt. Von Runde 1 an konnte ich gleich mit viel Ruhe und einem kraftvollen Schritt den Asphalt bearbeiten und mich dann von Runde zu Runde um gut 2sec steigern. Am Ende ergab das auf der Uhr eine Endzeit von 34:05min mit folgenden Rundenzeiten:

1km 3:33min
2km 3:31min
3km 3:28min
4km 3:26min
5km 3:24min
6km 3:24min
7km 3:23min
8km 3:21min
9km 3:20min
10km 3:14min

Mit 4 Steigerungen von knapp 100m und einem knackigen Medizinballprogamm, welches grade noch in der Entwicklungsphase steckt, habe ich diese 2te Vorbereitung für Morgen dann abgeschlossen.

Morgen früh schließe ich dann diesen 3-Tage-Block mit 500m Abschnitten auf der Bahn ab und hoffe dabei auf ein bisschen weniger Wind als heute. So in dieser Form habe ich einen 3-Tage-Block noch nie gestaltet und bin daher sehr gespannt wie sich die 500er morgen laufen lassen. Geplant sind 2 Serien mit jeweils 6 Läufen in einer Geschwindigkeit von 90sec in der 1.Serie und 85sec in der 2ten. Wir werden versuchen ein paar der Läufchen aufzuzeichnen, um mal meinen Blogs ein bisschen Leben einzuhauchen. Morgen dazu mehr. Grade ist Mitternacht rum und daher sage ich an dieser Stelle mal nicht bis morgen, sondern bis heute Abend.

maik

P.S.: Bevor ich es vergesse wünsche ich den Berliner Leichtathleten unter den Lesern viel Erfolg für Sonntag bei der 3x1000m.