Nach einem kurzen Roadtrip mit Jona, zeigt das Kalenderblatt heute wieder einen dieser Montage, die man am liebsten gleich überspringen und abreißen möchte. Aber wie heißt es doch so schön:
Kannst machen nichts, musst gucken zu.
Und zwar zugucken wie man den Tag über die Bühne kriegt. Eine Woche meiner HEATHLETICS 2010 sind bereits rum, die Temperaturen haben sie mittlerweile ein wenig beruhigt und dennoch bleibt “my heart on fire” Viele Elemente, die ich in den letzten Wochen vernachlässigt habe, haben noch mal einen festen Platz in meiner Wochenplanung erhalten, damit die Kraftlosigkeit auch auf den letzten Metern eines Rennens vollkommen gestrichen werden kann.
Mit knapp 120 Wochenkilometern in den ersten 7 Tagen, wurde nochmals eine neue Sommerbasis geschaffen, um nun in Woche Nummer zwei die Konzentration wieder auf Spikes und Schnelligkeit zu legen.
Pünktlich um 5Uhr klingelt täglich, bis auf am Wochenende, mein Wecker, damit es spätestens gegen 5:30Uhr frisch ans Werk gehen kann. Das hat zum einen den Vorteil, dass es zu dieser Tageszeit noch kühl und die Luft unverbraucht und außerdem fast frei von Insekten ist. Während eines langen Dauerlaufes kann das eine nämlich doch an den Rand des Wahnsinns treiben, wenn man über mehrere Kilometer hinweg von einem Schwarm Fliegen verfolgt wird, der sich mehr als hartnäckig erweist.
Ja, so sieht es im Groben bei mir aus. Leider hab ich es doch nicht geschafft, wirklich täglich einen kleinen Bericht abzuliefern, aber zurzeit steht hier und da echt noch zuviel an und ich komme innerlich nicht einmal halbwegs zur Ruhe. Soll sich ja in genau einem Monat dann ändern, habe ich gehört.
Also meine lieben Freunde. Wenn jemand einen Tipp hat, wann und wo ich noch mal ein gutes Hindernisrennen finden kann, der darf sich natürlich bei mir melden.
Bis dahin, trainiere ich fleißig weiter und wünsche euch allen noch eine schöne Restwoche.
Wie bereits gesagt: “Mit mir muss man immer rechnen”
Auch wenn es letztendlich zur diesjährigen DM in Braunschweig nicht mehr gereicht hat, bin ich mit dem Ergebnis von den Norddeutschen Meisterschaften vor gut einer Woche nicht nur zufrieden, sondern vielmehr von mir selbst überrascht.
Meine Saisonbestleitung von 9:17.??min auf 9:06.97min gesteigert, in der DLV Bestenliste damit von 21 auf 19 geklettert und rein rechnerisch nur noch etwa 1% über meiner Bestzeit von 2007.
Berliner Meister, Norddeutscher Meister, Hausmeister.
Schon jetzt ist diese Saison erfolgreicher als die letzten zwei zusammen und das allerbeste an der ganzen Geschichte ist auch noch, dass da auch noch mehr zu holen ist. Berlin ist quasi mein persönliches Hansaplast:
Ein sehr gutes Pflaster
Nun, da die WM vorbei ist, die neue Wohnung langsam nicht mehr aussieht wie eine Messi Bude und auch alles andere um mich herum mehr oder weniger in geordneten Bahnen verläuft, will ich noch mal eine Schippe draufhauen, wenn der Ofen schon mal so gut vorgeheizt ist. Denn für diese Saison, vielmehr noch für dieses Jahr, steht noch so einiges an und langsam bekomme ich das Gefühl, dass ich das wirklich alles noch packen kann, wenn ich jetzt einfach zupacke. Also heißt es
“Faulpelz aus”
ist ja schließlich gerade sowieso viel zu heiß dafür. Und was wären intensive Projekttage ohne einen geeigneten Arbeitstitel. Daher stelle ich meine kommenden 14 Tage unter das Motto:
“Heathletics 2010”
37°C Körpertemperatur, 37° Außentemperatur und es wird noch heißer, meine lieben Freunde. Mit Beginn dieser Woche startete quasi meine Sondervorbereitung für die zweite Saisonhälfte, damit ich im August und noch im September eine ganze Reihe an Wettkämpfen wahrnehmen kann. Um hier mal wieder eine gewisse Regelmäßigkeit einkehren zu lassen, wird es auch ab heute wieder Trainingsberichte von mir zu lesen und auch das ein oder andere Extra zu sehen geben. Man darf also gespannt sein.
Bis dahin verabschiede ich mich mit einem dreifachen “Hipp Hipp Hurra” und wünsche euch noch einen schönen Restnachmittag.
Bevor aus gewissen Ecken wieder Spekulationen um meinen derzeitigen physischen und psychischen Zustand in Form von unverständlichem Gemurmel in den Vordergrund dringen und es heißt,
“Bestimmt liegt er wieder nur bei zugezogenen Vorhängen im Bett und hört alte Coldplay Alben”
mache ich es wie der gute Howie vor seiner gefühlten 100sten Abschieds Tournee und sage
Hello Again.
Meine letzte persönliche Meldung hier dürfte fast schon wieder ein großes H auf seinem Kennzeichen tragen und könnte bei Ebay unter der Rubrik ANTIK / RAR anzubieten sein. Denn der ein oder andere Tag liegt mittlerweile schon zwischen dieser aktuellen Nachricht und meinen bereits etwas eingestaubten Worten vor knapp einem Monat. Was aber nicht nach außen hin darauf schließen lassen sollte, dass ich in der Zeit vollkommen untätig gewesen bin. Ganz im Gegenteil, denn während des vergangenen Monats, habe ich versucht das ein oder andere Möbelstück zwischen meinen morgen und abendlichen Trainingseinheiten zu ergattern, damit es in der neuen Wohnung langsam nicht mehr ganz so heftig hallt, als würde ich eine Höhle bewohnen. Daraus lässt sich schließlich, dass die nervenaufreibende Wohnungssuche im Berliner Innenstadtzirkus ein ansehnliches Ende gefunden hat und meine/unsere neue Bude nur mehr oder weniger Bezugsfertig darauf wartet, bis wir ihr meinen / unseren Stempel aufdrücken.
Hier wohnen die Flodders.
Stadtpark in der Nähe und Dönermann zum Nachbar, waren für mich persönlich ausschlaggebend genug um diesen vier Wänden meine direkte Zustimmung zu schenken. Was will man da noch mehr? Nun vollziehen wir Stück für Stück mit Bahn, Bus und per Pedes unseren Umzug, was zwar viel Freude mit sich bringt und man damit überall gewiss ein Hingucker ist, aber am Ende eines Tages doch sehr Kräfte raubend ist. Ehrlicherweise, blieb dann einfach wenig Zeit und vor allem aber auch Lust, noch großartig in die Tasten zu hauen, um aktuelles Geschehen meiner Person hier zu publizieren. Aber jetzt genug abschweifender Worte, kommen wir kurz und prägnant zu den Breaking News.
- starte nun doch wieder auf der Bahn, nachdem ich mich eigentlich nur noch der Straße zuwenden wollte
- fast 800m Bestzeit beim Berliner Sportfest gelaufen: 1:58.??min
- wieder mit Hindernistraining begonnen
- starte diesen Sonntag bei den offenen Berlin – Brandenburgischen Meisterschaften über 3000m Hindernis
Woher dieser plötzlich, impulsive Umschwung kam/kommt, ist mir selbst ein Rätsel, aber bislang waren diese Bauchentscheidungen aus meiner Sicht immer auf ihre Weise ein Volltreffer und diese Linie werde ich nun weiter verfolgen. Apropos Bauchentscheidung. Wer auf der Suche ist nach einem spannenden und vor allem lustigen Gesellschaftsspiel für die ganze Familie oder den betrunkenen Freundeskreis, dem kann ich nur nahe legen, meiner heutigen Spielempfehlung Gehör zu verleihen.
Freunde niveauvollen Fäkalhumors wie man ihn sonst nur von Mario Barth kennt, werden hier voll und ganz auf ihre Kosten kommen und können zusammen mit ihren Kumpels, ihrer Oma oder Freundin mal so richtig auf die Kacke hauen. Auch als Geschenk immer wieder eine tolle Überraschung zu Geburts- oder Hochzeitstagen. Da heißt es plötzlich nicht mehr
Du bist Deutschland, sondern DU BIST ECHT SCHEIßE
Da bekommt der Ausspruch beim Kartenspielen: “Man, ich habe mal so ein richtiges Scheißblatt” wirklich eine vollkommen neue Bedeutung.
In diesem Sinne,
One Love
Euer maiky talent
Drei auf einen Streich als wäre ich drei siebtel des tapferen Schneiderleins in einer 2010er Märchengestalt.
Streckenrekord, Osnabrücker Rekord, Persönlicher Rekord oder wie es so schön auf dem Jahrmarkt heißt, wenn ein Losbudenbesitzer seine mit Schnaps geölte Stimme durch die dröhnenden Boxen über den Rummelplatz jagen lässt:
Gewinne, Gewinne, Gewinne.
Einmal gelaufen, aber dreimal gewonnen und das ganz ohne Zugriff auf ein typisches Mediamarktlockangebot. Nach wirklich sehr langer Zeit endlich mal wieder ein, von langer Hand geplanter, ins Detail vorbereiteter Erfolg meiner bescheidenen Wenigkeit. Knapp vier wochenlang lag mein persönliches Augenmerk auf dem gestrigen Datum, welchem ich gerade in der vergangenen Woche akribisch entgegen fieberte. Strukturiert, mit viel Verstand und Aufmerksamkeit hatte ich meine Vorbereitung für den ersten Saisontest zunächst geplant und dann im wahrsten Sinne des Wortes, Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt. Zu meiner persönlichen Erleichterung spielten dabei mein Körper und mein manchmal schwieriger bis vollkommen verkorkster Geist jedes neue und natürlich auch altbekannte Spielchen mit mir mit, ließen mich soweit an keinem einzigen Trainingstag alleine, sodass wir drei mit der Zeit so richtig gute Freude wurden.
Friends will be Friends
When you´re in need of love they give you care and attention (Queen)
Wirklich ein schönes und doch erfüllendes Gefühl, wenn sich am Ende das geplante Vorhaben wirklich 1 zu 1 in der Stunde Null übertragen lässt und zwischen Start und Ziellinie alles haargenau in einander passt.
Mit meiner Endzeit beim gestrigen Raiba Abendlauf in Neuenkirchen über die amtlich vermessenen 10km von 31:28min lag ich knapp und dennoch deutlich unter meiner selbst kommandierten Zielvorgabe von 31:40-31:30min. Neben neuem Streckenrekord (alte Marke 31:54min / 2009) und inoffiziellem Stadtrekord für Osnabrück (32:06min / 1986) bedeutete das Ergebnis gleichzeitig (32:17min / 2007) eine neue persönliche Bestleistung für mich. Nach dem beinahe Abschied im vergangenen Jahr, hatte mich diese Tatsache im Ziel natürlich besonders gefreut.
Auch wenn das Ergebnis quasi eine Punktlandung bezüglich meines Bestrebens darstellt, weiß ich für mich persönlich, dass gestern sicherlich noch nicht alles 100prozentig rund oder optimal verlief, ich doch noch über gewisse Reserven verfüge und ich nun in den kommenden Wochen mein Anliegen daran setzte, diese für den nächsten große Wettkampf zugänglich zu machen.
1. Lief ich gestern wirklich alleine gegen die Uhr und vor allem auch gegen den Wind, der einen immer wieder zwischendurch neu herausforderte.
2. Steckte mir der kleine sportliche Ausflug nach Belgien, zwei Tage vor dem Start in Neuenkirchen, noch in den Beinen, bei welchem ich über 8,5km die Eifel unsicher machen musste.
3. War die anfängliche Renngestaltung bis Kilometer 3 gestern echt ein wenig zu schnell für mein geplantes Vorhaben
So gesehen, zeige ich mich nach meinem gestrigen Ergebnis lächelnd als Zeichen meiner Zufriedenheit. Meinen beiden Freunden Körper und Geist habe ich heute trainingsfrei erteilt und ihnen mit viel Ruhe, Musik und Kuchen, hoffentlich eine kleine Freude gemacht als Dankeschön. Apropos Dankeschön. Wie immer fiel das beim Sparkassen Cup nicht zu mickrig aus und jedes Mal wenn man bei dieser Laufserie das Treppchen verlässt, fühlt man sich wie ein kleiner König. Beschenkt und ein kleines wenig reicher. Solch eine Aufmerksamkeit erhält man wirklich selten bis zum Teil gar nicht, wenn ich mir gewisse Laufserien oder Veranstaltungen in anderen Regionen mal zum Vergleich heranhole. Highlight für mich bei der üppigen Siegerehrung war gewiss das gefüllte 3l Glas des Subsponsor Erdinger Alkoholfrei, welches ich im Anschluss natürlich brüderlich teilte. An dieser Stelle noch mal ein großes Lob an den gestrigen Ausrichter und Veranstalter.
Mich erwartet nun am Ende der kommenden Woche ein knapp 2,5 wöchiges Trainingslager in Berlin, wo ich bereits in den letzten Wochen an meiner derzeitigen Form geschraubt, gebastelt und gefeilt habe. Welches weitere sportliche Ereignis als nächstes für mich ansteht, ist aus meiner Sicht noch nicht wirklich zu erschließen, aber es wird wohl auf etwas Kurzes hinauslaufen, wenn denn die Temperaturen langsam mal wieder etwas sommerlicher werden.
Ich lasse wieder von mir hören und ihr lasst euch hier wieder blicken. Abgemacht? Abgemacht!
Mein 33 Tage-Rocky-IV-Gedächtnisbart ist wieder ab und mein Aussehen damit gute 20 Jahre jünger, den Einschätzungen der Hortkinder nach zu urteilen. Schweren Herzens fiel mein Abschied am Freitag von den Kids aus, ohne dabei auf katholische HINTER(N)gedanken anspielen zu wollen. Als Mann oder junger Kerl in einer von Grund auf pädophilien Gesellschaft, muss man sich ja heutzutage mit aller Vorsichtigkeit bei seiner Berufswahl orientieren.
Als Soldat habe ich gelernt, dass man ja zunächst einmal, laut fremder Meinungen, zu dumm für alles ist oder um es abzukürzen, ein Zivilversager ist.
Will man Tierpfleger werden, heißt es gleich, dass man seiner analen Phase bislang keinen krönenden Abschluss bescheren konnte und in Tierscheiße nun nach seiner emotionalen Erfüllung stochert.
Spielt man mit dem Gedanken irgendetwas im Bereich Gestaltung, sei es körperlicher oder räumlicher Art, auszuüben, lässt sich die Tinte, mit der man dir den Stempel “wohlmöglich homosexuell” aufgedrückt hat, nur noch mit der Drahtbürste abschrubben.
Kommt einem Mann dann aber noch in den (Schwach)Sinn einer Tätigkeit nachzugehen, die den Umgang mit Kindern beinhaltet, so sägt der Buhruf dieser Gesellschaft den Baum bis auf zwei Berufszweige komplett ab.
Kinderschänder oder wahlweise Kinderhändler.
Der schmale Grad auf dem man sich dann bewegt, ist kein Drahtseilakt sondern vielmehr ein Tanz auf der Hochspannungsleitung, eine amerikanische Variante der Reise nach Jerusalem, bei der am Ende der elektrische Stuhl übrig bleibt. Man richtet sich selbst.
In den vergangenen vier Wochen habe ich an dieser Grundschule, an welcher der Anteil von Ausländern und Sozialschwachen bei beinahe 100 Prozent liegt, eines besonders wahrnehmen können.
Und zwar, dass Kinder den Drang dazu haben sich mitzuteilen.
Sei es in Form von Worten, gemalten Bildern oder “einfach nur” durch den Ausdruck einer Umarmung. Zwischen 4 bis teilweise 10 Geschwistern und einem dauerlaufenden Fernseher, scheint für die meisten Kids wenig bis gar keine Zeit zu bleiben, sich die nötige Luft zu verschaffen und auf die nie gestellte Frage:
Wie geht es dir heute mein Kind?
eine ausführliche Antwort in einer der zwei gebrochenen Sprachen zu formulieren. Jeder noch so kleine Wortwechsel, jedes noch so kleine Gefühl Aufmerksamkeit zu erlangen, wird mit großen Kulleraugen dankend angenommen und bis aufs Äußerste ausgekostet. Ein banales “high five” oder ein Handschlag zur Begrüßung, schlägt da manchmal schon einfachste Hängebrücken, die nach längerem Kontakt mehrspurig verlaufen können. Doch wo hört ein “das hast du gut gemacht” Schulterklopfen auf und wo fängt sexueller Missbrauch an, wenn im Endeffekt “fremde Kinder” bereits nach wenigen Tagen auf einen zustürmen, sich einem um den Hals schmeißen und einen zur Begrüßung so fest umklammern, als hätte sie niemand seit unbeschriebenen Ewigkeiten mehr bewusst in den Arm genommen. Weist man diese zurückgewiesen Kinder nun noch einmal um einen Meter Sicherheitsabstand zurück oder erwidert man ihren Ausdruck mit dem Risiko stets den Mundgeruch der Gesellschaft im Nacken zu spüren?
Kinder, die nicht wirklich viel besitzen, sind für wenige Kleinigkeiten dankbar. Was den meisten fehlt, ist nicht der Groschen in der Protte, das neuste Handy oder die Federmappe von Scout, sondern vielmehr Aufmerksamkeit, ein wahrer Moment innerer Stille und manchmal einfach noch der Mesut Özil im Sammelheft. Fußballsammelbilder lassen sich in der Pause mit anderen tauschen, für alles andere bedarf es mehr Zeit als 15 Minuten zwischen Sachkunde und Deutsch als Fremdsprache.
Für mich waren die vergangenen vier Wochen mehr als eine bloße Erfahrung, sondern vielmehr ein Weckruf, der mir folgendes ins Gedächtnis brüllte:
Es sind “nur” Kinder
Und diese wollen laut sein, die wollen dreckige Hosen tragen, alles anfassen, was nur ein kleinwenig glitzert und die wollen vor allem eines und zwar, dass jemand für sie da ist. Während Papa Taxi fährt und Mama wieder damit beschäftigt ist ihr nächstes Kind zu gebären, verwandeln sich zwangsweise die ganz Kleinen zu den ganz Großen im 2 Zimmer großen Elternhaus und übernehmen Pflichten, von denen die Eltern längst vergessen haben, dass sie überhaupt existieren. Selbst noch nicht in der Lage sich eigenständig den Hintern abzuwischen, aber schon dem kleinen Bruder die Windeln wechseln müssen.
Kleine, minderjährige Erwachsene, Kindersoldaten auf dem familiären Minenfeld anstatt auf dem Spielplatz.
Was wir brauchen sind keine Super Nannys, sondern vielmehr Eltern, die auch wirklich welche sind. Denn wie sollen Eltern für ihre Kinder haften, wenn sie selbst noch Kinder sind oder niemals in Reichweite?
Kaum sah es zwischenzeitlich bereits danach aus als könne man die winterlichen Accessoires samt dicker Jacke ins Jenseits des Kleiderschranks verbannen, da geht die Anzeige des Thermometers wieder zum Lachen in den Keller. Besonders früh morgens trügt der Schein sprichwörtlich, wenn es mich gegen 7 Uhr zum ersten Training aus meinen bescheidenen vier Wänden in der Exerzierstraße zieht.
Ohne wat ofm Kopp, je ik da nisch raus.
Und trotzdem füllen sich mit jedem Tag, mit dem der bauchfreie Sommer näher rückt, die Parks im grünen Berlin mehr und mehr und man erkennt deutlich, dass dieser lange und harte Winter unübersehbare Spuren an den einstigen Astralkörpern hinterlassen hat. Aus allen Löchern und Ecken kommen sie in Scharen herbeigeströmt wie der Laufgott sie schuf. Um Laufpartner müsste sich hier eigentlich niemand wirklich bemühen, denn diese laufen einem unweigerlich zu, ohne dass sie es selbst oftmals wissen. Vielleicht war man selbst sogar schon einer und hat es die ganze Zeit gar nicht bewusst wahrgenommen, weil der Verfolger auf leisen Sohlen unterwegs gewesen ist. Einfach mal selbst ausprobieren.
Schuhe an. Ab in den Park. Geeignete Verfolgung aufnehmen. 10m dahinter bleiben und im Kopf damit beginnen herauszufinden mit wem man es vor sich zu tun hat.
Beruf? Bestzeit? Sexuelle Vorlieben? Die ganze Palette eben.
Gerade bei der ein oder anderen ruhigen Runde durch das großstädtische Grün, bin ich dabei schon auf machen Ex-Knacki auf der Flucht vor der Zivilfahndung, manch weibliches Dopingopfer der DDR oder den klassischen Al Qaidaterroristen auf dem Weg zum Flughafen gestoßen. Auf diese Weise trifft man sie einfach alle und Ausreden wie:
Alleine habe ich aber keine Lust zu trainieren,
finden nun kein Gehör mehr, denn plötzlich steht einem die ganze Welt als Partner zur unfreiwillig freien Verfügung. Juden können nun endlich gemeinsam mit Nazis und eingefleischte Vegetarier mit im Solarium gegrillten Stiernacken(Steaks) laufen gehen, ohne dabei in einen Gewissenskonflikt eigener Ideale zu geraten. Hier werden Grenzen überschritten, die im restlichen Alltag unpassierbar wären.
Also schwingt euch in die Sportklamotten und sucht euch euren Trainingspartner, sei es nur für eine Runde.
Der Countdown läuft Richtung Downtown. Immer schön die Straße runter und an der vorletzten Hakenkreuzung dann rechts ab.
Noch knapp 12 Tage bis zum ersten großen Donnerwetter des Jahres aus meiner Sicht. Zum großen Anlass musste leider, zum eigenen Bedauern, ein jahrelanger Weggefährte von meiner Seite weichen und somit Platz machen für jemand neuen. Was für Sir Edmund Hillary sein Schärpe Tenzing Norgay war, so war für mich mein MP3 Player ein treuer Begleiter auf unzähligen Kilometern quer durchs Land. Seit Oktober 2007, über 2 ½ Jahre, bei Wind und Wetter leistete mein treuer Freund stets seine Dienste im Sinne der Unterhaltung. Gemeinsam haben wir Stadien vieler Städte bereist, fremde (Bundes)Länder kennengelernt, Täler durchlaufen und Berge erklommen. In jeder Lebenslage hielt mein kleiner, weißer Freund immer den richtigen Soundtrack für mich bereit und untermalte jeden meiner Schritte mit dem dazu passenden Akkord. Über Tage, Wochen, Monate und auch Jahre hinweg, lässt sich sein und mein Energieverbrauch kaum in Zahlen ausdrücken, doch so vieles sei gesagt:
Ohne meinen MP3 Player hätte die AAA Batterie in dieser heutigen Zeit niemals so einen festen Bestand im allgemeinen Großhandel.
Am Ende war es keine Kurzschlussreaktion die uns beide dazu veranlasste getrennte Wege für die Zukunft einzuschlagen, sondern einfach ein dauerhaftes Missverständnis in unserer Kommunikation:
Ein irreparabler Wackelkontakt.
Für schnellen materiellen Ersatz lässt sich ja immer schnell sorgen bei der großen Auswahl diverser Fachmärkte, doch ob mein neuer, im matten Silber gehaltener Begleiter, zu einem wahren Freund heranwachsen kann, lässt sich erst mit der Zeit feststellen, denn heute ist die Erinnerung an alte Zeiten einfach noch zu frisch.
Auch wenn es für uns beide das Beste gewesen ist, lieber jetzt für alle Zeiten Adieu zu sagen, anstatt es bis zur äußersten Eskalation kommen zu lassen, so werde ich doch immer wieder an deinen Klang und deinen unstillbaren Durst an Batterien zurückdenken und vielleicht auch noch hin und wieder den ein oder anderen Vergleiche aufstellen, auch wenn man das mit dem Ex nicht machen sollte.
Ich möchte an dieser Stelle noch ein paar letzte Danksagungen loswerden und meinem alten MP3 Player alles erdenklich Gute für seine ungewisse Zukunft wünschen. Du hast mir immer eine große Freude beschert, gewusst wie du mich durch Musik aufheitern und motivieren kannst. In Momenten innerlich zerreißender Stille, waren es deine Melodien die mich lachen, weinen und mich fliegen ließen. Ich werde mich stets an dich und unsere gemeinsame Zeit erinnern, oft darin schwelgen und dir gewiss noch in der ein oder anderen Sekunde nachtrauern. Wir haben vielleicht das Gehör für einander verloren, doch wir verlieren uns wohl nicht aus dem Herzen.
Ein letztes Lied. Ein letzter Takt. Ein letzter Ton. Oder wie du sagen würdest.
Wie im iranischen Live Fernsehen strahle auch ich mit gewisser zeitlicher Verzögerung meine sportlichen Highlights der vergangenen Tage und Wochen aus. Alles im Sinne des freien Volkes. Zensur ist schließlich für alle da.
Mit dem nötigen Maß an Disziplin und einer reinen Quelle meines eigenen Ehrgeizes, zieht es mich täglich, beinahe immer mehrfach, in die nahegelegenen Parks meines kleinen Westberliner Problembezirks. Natürlich stets mit dem passenden Fokus auf meinen Linsen.
Weitwinkel gegen kurzsichtige Blindheit.
Zwischen Hort und dem bislang kläglichen Versuch mir ein günstiges Heim für die nahe Zukunft zu sichern, bleibt doch immer genügend Zeit, Dauer und Tempoläufe mit Kraft und Regenerationseinheiten zu einem undurchlässigen Netz bester Saisonvorbereitung zu knüpfen, welches auch hoffentlich weiterhin keine Laufmasche erleidet.
Neben vielen ruhigen und weniger ruhigen Dauerläufen, haben sich Laufkraft und gezielte Tempoeinheiten für die 10km zu festen Elementen in meiner Trainingswoche etabliert. Zurzeit beträgt mein Laufpensum zwischen 130 und 150 Wochenkilometern, wovon die Kilometer im erhöhten Intensitätsbereich (GA 2) in etwa 20% ausmachen. Alle 3-4 Tage hole ich für gewisse Trainingszwecke meine spezielle Reizwäsche für den Tempodauerlauf (10-12km mit 3:35min/km) oder Tempoläufe (8x1000m in 3:10min/km mit 2,5min Pause) aus der Schublade, um meinem Training immer wieder den nötigen Kick zu verleihen. Erstaunlicherweise verläuft dieses vorweg geplante Vorhaben, nach Wochen des Umfangs nun mehr Qualität in den Schuppen zu bringen, bislang uneingeschränkt gut, sodass ich mit meinen Inhalten doch deutlich im selbst gesteckten Rahmen liege.
Bis Mitte dieser Woche habe ich mir daher eine große Portion Ruhe, einen Döner und ein abendliches Bier verordnet. Rezeptfrei versteht sich. Am Wochenende kann es dann wieder richtig in die Vollen gehen, schließlich stehen am 1.Mai Krawalle an, für die es fit zu sein heißt;)
Krawalle für alle.
In diesem Sinne meine lieben Freunde, gute Nacht und einen guten Start in diese letzte April Woche.
One Love
Euer maiky talent
Heutzutage wird man grundsätzlich überall und jederzeit auf die Probe gestellt. Und egal wohin unser Blick auch schweift, gibt es ja alles zunächst einmal nur auf Probe. Ob unkündbare Probeabos, kostenlose Probearbeitstage im Bordell oder kleine Botox Probeflakons in der Cosmopolitan.
Probieren Sie selbst
Als stecke in jedem Stückchen unseres täglichen Lebens ein kleiner Zahnstocher mit einer Länderflagge oben dran und wir müssten nur noch zugreifen, solange der Probierteller auf dem Tresen noch was für uns hergibt, solange der Vorrat reicht. Und ob wir es wollen oder nicht, halten wir am Ende immer die Hand auf. Schließlich heißt es ja auch, dass nur derjenige die Welt erkoste, der von ihr probiere, auch wenn uns davon einiges letztendlich nicht bekommen mag, wir uns damit selbst Schaden zuführen oder es gar verboten ist.
Wieso durften eigentlich diejenigen das ausprobieren, was sie uns anderen anschließend verbieten möchten?
Ich will selbst, mit meinen eigenen Sinnen, für mich persönlich herausfinden ob dieses oder jenes mir schmeckt oder was noch manchmal viel wichtiger ist, ob es mir nicht schmeckt. Denn gerade in Phasen vollkommener Orientierungslosigkeit verhilft der Ausschluss in Kombination mit dem eigenen Bauchgefühl zumindest auf eine richtige Fährte.
Muss man also alles im Leben einmal ausprobiert haben, um am Ende mit purer Gewissheit sagen zu können, was man will oder nicht will? Sollte man jede Möglichkeit des Probierens für sich wahrnehmen, kein Angebot ausschlagen, solange es noch kleine Häppchen gibt? Muss es zu jeder Generalprobe eigentlich immer noch eine Generalprobe geben?
Session für Session, an jedem erdenklichen Wochenende, verschließen sich unzählige Bands in ihren von Rauch durchzogenen, fensterlosen Proberaum und warten geduldig auf den Durchbruch. Bis dahin verschanzt man sich lieber im feuchten Keller des Bassisten, gut versteckt vor der großen Bühne, vor dem ungnädigen Publikum, zum Proben und lässt “Knocking on Heavens Door” durch die Boxen dudeln bis es schließlich Mutti mit Migräne an der Tür zum Keller tut.
Hörsturz im Proberaum
“Probier das mal an!” heißt es doch so gerne, wenn man halbnackt, in irgendwelchen 1m² großen Umkleidekabinen, auf dem Gipfel eines sich vom Boden auftürmenden Berges aus Jeans und T-Shirts steht und die Freundin, die Mama oder der beste Kumpel einem die mittlerweile 864 Hose hineinreicht.
Das große Drama der Anprobe – ein Frustspiel
Am Ende findet man sich in viel zu engen, viel zu hellen, viel zu “die werde ich wohl niemals tragen” Jeans wieder, die aber angeblich den nicht vorhanden Arsch ach so gut betonen sollen. Dabei spielt es gar keine Rolle ob sie dir gefällt, denn schließlich musst du am Ende nichts weiteres tun als sie zu tragen.
Wieso greift man nicht einfach mal vollkommen ahnungslos und blind zu und schnappt sich den nächstbesten Kleiderbügel, der einem zwischen die Finger gerät ohne zuvor nur einen Gedanken daran zu verschwenden, sich damit in die völlig überfüllte Umkleide zu zwängen? Mehr als dass es am Ende zwischen den Klamotten im Schrank hängt, die man trotz Anprobierens nicht trägt, kann doch gar nicht passieren oder? Wozu dann also die unnötigen Mühen?
Nachdem meine Berlinaufenthalte bislang auf 10 Tage begrenzt waren, habe ich zurzeit die Möglichkeit meine Großstadtfähigkeiten so richtig unter Beweis zu stellen, denn es ist mir gegönnt einen ganzen Monat am Stück in unserer zauberhaften Hauptstadt zu verbringen.
Berliner auf Probe quasi.
Mitten im Kiez absolviere ich nämlich ein 4-wöchiges Praktikum an der Vineta Grundschule als Erzieher, bin im Besitz einer Monatskarte und im Begriff mich hier so richtig breit zu machen, sodass meinem Umzug im kommenden September nichts mehr im Wege steht. Um es kurz zu machen:
Ich fühle mich so richtig wohl hier.
Meine sportliche Vorbereitung für die großen Ziele 2010 ist im vollen Gange, wovon ich in den nächsten Tagen auch mal wieder mehr berichten möchte. Wie immer ist es aber jetzt wieder viel zu spät geworden und so leiste ich den Worten meines guten Kumpels Balu dem Bären Folge:
Nicht Kusa Inov. Nicht Kopernikus. Nicht Kusai Hussein. Ganz einfach Kusainov.
Ku wie “Du blöde Kuh”
Sai wie “Sei du selbst”
Nov wie “off von off/on mit´nem N davor”
Gesprochen wie geschrieben eben und trotzdem immer wieder die absolute Herausforderung für jeden Klassenlehrer zum Schulbeginn, für die Zahnarztassistentin im Wartezimmer oder den Nachrichtensprecher auf CNN. Hat sich von Anfang an nicht geändert und wird sich auch nicht mehr ändern, solange sich der gute Ruslan nicht freiwillig in Karl Heinz Kuckucksuhr umbenennen lässt wie ich es ihm bereits 2003 geraten habe. Ja dieser Beginn lässt vermuten, dass mein Start in Eggermühlen beim Sparkassen-Cup mit einem zweiten großen Wiedersehen an diesem Osterwochenende verbunden gewesen ist und so war es auch meine lieben Freunde. Zwar mit dem kleinen Unterschied, dass ich mich, auf Grund meiner gründlichen Recherche im Vorfeld, bereits darauf einstellen konnte, aber als der Moment des Wiedersehens dann greifbar wurde, nütze mir auch jegliche psychologische Vorbereitung nichts mehr. Knapp 4 Jahre hatten wir uns zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gesehen und dennoch war es ab dem ersten Augenblick so als hätte man sich gestern erst nach dem Training das letzte mal verabschiedet. Ach ja, die erste große Liebe bleibt tiefer im Herzen verankert als man sich selbst gerne eingestehen möchte. Da kannst du dran rumzerren und reißen wie du willst.
First Love is the deepest.
Ich könnte jetzt stundenlange Lagerfeuergeschichten auspacken und in alten geistigen Poesiealben herumblättern und von Flitterwochen in Szklarska Poreba schwärmen, aber ich bekanntlich genießt und schweigt der Gentleman und bevor ich die Lawine großer Eifersucht auslöse, verschließe ich einfach all die Erinnerungen in meinem Herzen. Klappe zu. Schlüssel weg.
Doch auch sportlich ging es gestern in Eggermühlen zu und das nicht zu knapp. Mit noch ein wenig müden Beinen vom Vortagstraining ging es pünktlich gegen 14 Uhr an die Startlinie. Zum ersten Mal für wollherr.com, mit der Nummer 298 auf der Brust und einer doch spürbaren Ungewissheit, was die Konkurrenz so zu bieten hat. Und das war vom Start an nicht grade leicht bekömmliche Kost, sondern sprichwörtliches Fast Food. Neben den vielen Grundlagen der letzten Wochen, kann man meine Tempo und Schnelligkeitseinheiten an einer Hand eines Sägewerksmitarbeiters mit nur noch 3 Fingern abzählen. Da fühlte sich der Anfangskilometer mit 3:05min doch schon recht flott an. Auf diese Weise zerlegte sich das Starterfeld zumindest von vornherein selbstständig in seine Einzelteile und an der Spitze blieb damit genug Gegenwind für alle, sodass niemand die Befürchtung haben musste, am Ende zu kurz zu kommen. Zum meinem Glück dauerte das Rennen 10km, denn ich habe gewiss 5km gebraucht um überhaupt Schritt und Tempo fassen zu können. Erst zum Ende der ersten von zwei Runden, zeigte sich mein Körper (an dieser Stelle noch mal einen herzlichen Dank an ihn, dass er mich seit Jahren so tatkräftig bei allen Dummheiten unterstützt) bereit, heute Leistung erbringen zu wollen, setzte noch mal bei Kilometer 7 irgendwelche mir unbekannten Reserven frei und ich mich damit von meinem hartnäckigen Kontrahenten ab.
34:22min lautete die Endzeit auf der 10,4km langen Strecke über Straßen und Wiesen für mich, was mich angesichts der doch sehr intensiven Trainingswoche und den gestrigen Windverhältnissen sehr positiv auf die kommenden 5 Wochen stimmen lässt. Nicht anders erwartet präsentierte sich der Sparkassen Cup wie immer von seiner besten Seite und stellte deutlich dar, wieso ich jeden der zwölf Wertungsläufe als Vorzeigeveranstaltung betiteln darf. Man ich klinge wie ein Hoteltester, aber wenn doch die Wahrheit ist?
Also war der gestrige Nachmittag in Eggermühlen auf verschiedensten Ebenen in ein Tuch größter Emotionalität gehüllt und kann gleichzeitig meinerseits mit dem Stempel “gelungener Einstieg” versehen werden.
Als nächster Start steht nun der Wertungslauf in Neuenkirchen beim Franz-Josef auf meinem Wettkampfsprogramm, wo es dann wieder ein Wiedersehen mit Ruslan geben wird. Der frischgebackene Papa ist heute für einen Monat in die Heimat (Omsk, ja das ist wirklich Sibirien) geflogen und möchte anschließend gemeinsam mit mir versuchen den Streckenrekord in Angriff zu nehmen. Na da wollen wir doch alle mal gespannt sein, was die nächsten Wochen zu ergeben. Ich ergeben mich nun freiwillig, trinke mein Bier noch eben aus und verabschiede mich mit einem
ist der mit Abstand,ich meine mit so richtig viel Abstand,schwulste Mensch dieser Welt.ich schwör 5 months ago
möchte ein 3D Video auf einem Flugsegelschiff a la Schatzplanet von Prinz Pi&Caspers "Unendlich sein" Wäre echt ein Traum 5 months ago
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