Und es geht schon wieder los

Der großen Happen der Marathontorte verdaut sich schwerer als erwartet, meine liebe Leserschaft. Nachdem ich in dieser Woche wieder erste läuferische Schritte durch Park und Wald gewagt habe, sendeten meine Beine mir deutliche Signale aus, dass sie meine Marathonidee im Nachhinein gar nicht so cool fanden. Besonders die Oberschenkel Oberseite trägt noch die Reste meines langen Ausfluges wie das Grundwasser rund um Fukushima tief in sich und macht mir auch nicht den Anschein, als wollen sie diesen Zustand aufgeben. Für Physio besitze ich weder Zeit noch Mittel, was bleibt also übrig als drüber hinwegzutrainieren?

Drüber hinwegtrainieren, richtig.

Also lade ich die Schreckschuss durch, richte sie gen Himmel und feuere direkt mal heute morgen meinen Startschuss für die Saisonvorbereitung 2012 ab. Vor rund einem Monat habe ich in KW meinen Bahnabschluss 2011 mit Bestzeit über 3000m Hindernis besiegelt und nach diesem Lauf bis zum Marathon kaum bis gar nicht mehr trainiert. Die zwei Wochen nach Berlin eingerechnet, ergibt das mehr oder weniger einen ganzen Monat Trainingspause. Grade nach dem Marathon fiel es mir alles andere als schwer, mich auf diese Zeit ohne Laufschuhe an den Füßen einzulassen. Natürlich habe ich die Zeit neben einigem Blödsinn auch für sinnvolle Dinge genutzt, denn hier existieren wirklich manchmal Pläne für die Zukunft, auch wenn ich nicht immer den Anschein danach erwecke. Und diese Pläne schreiben sich gewiss nicht von alleine, zumindest nicht immer. Es wurden also Bücher gelesen, Blogs und Foren durchstöbert und an manch neuer Idee getüftelt, die sich über den Sommer hinweg in meinem Kopf breit gemacht hat. Rückblickend auf meine Vorbereitung im letzten Herbst, bin ich fest davon überzeugt, dass ich damals eine sehr gute Basis geschaffen habe, von der ich den ganzen Sommerlang profitieren konnte.

Never change a runningsystem.

Daher werde ich für die kommenden zwei Monate viele Inhalte aus dem Oktober/November 2010 kopieren und bloß ein neues Update aufspielen, in diesem Falle die Intensitäten anpassen. Ein kurzer Blick auf den Kalender zeigt, dass es bis zum kommenden Sommer noch das ein oder andere Wochenende hin ist und es zunächst einmal gilt, die Monate bis dahin gesund zu überstehen. Neben Schule und Arbeit wird es zukünftig sowieso schwer das Training noch in meinen Tagesablauf zu integrieren. Also muss die wenige Zeit, dir mir noch bleibt, wirklich voll ausgeschöpft werden, vor allem qualitativ sinnvoll. Da bleibt es nicht aus, dass mich der Wecker wieder um 5Uhr morgens zum Training schickt. Weiterhin ist ein Trainingslager über Weihnachten in Planung. Etwa zur Winterhalbzeit möchte ich damit einen kleinen Umbruch schaffen, um ab Januar/Februar dann alle Weichen auf Sommer stellen zu können. Morgen aber ist zunächst erst einmal der 7.Oktober, also noch lang genug hin bis Neujahr.

Ja, so sieht das aus für die kommenden Herbsttage. Viel Arbeit, wenig Zeit. Ich werde immer versuchen dem Blogleben Aktualität einzuhauchen und jeden treuen Leser am Laufenden zu halten. Nicht böse sein, wenn es hier mal ein oder zwei Tage hinkt.

Kuss
maik

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