UWAGA SAMOCHOD (TAG 5)

Wenn man auf den Straßen im Ausland unterwegs ist, stellt man sich schon manchmal die Frage, welche Fahrschule die Autofahrer wohl besucht haben mögen. Seit ich in Berlin wohne, bin ich als Läufer so einiges gewohnt was lebensbedrohliche Fahrweisen angeht, schließlich haben die meisten Fahrzeugbetreiber in der Hauptstadt ihren Führerschein auf irgendeinem anatolischen Acker mit einer klassischen 2PS Starken Kutsche oder in einem Autoscooter gemacht.

Auch hier im polnischen Hochland schreibt jeder Autofahrer seine eigene Straßenverkehrsordnung und verhält sich auf dem Asphalt als hätte er erst kürzlich an der Einspritzpumpe von Robert Kubica genascht. Alle lustigen Videos auf youtube von Autounfällen bei denen Menschen zu Schaden kommen, sterben oder ein Bein verlieren, stammen mit 95% Wahrscheinlichkeit aus Polen. Wieso genau jeder hier von sich glaubt, dass sein kleiner Fiat ein Panzer ist, konnte ich in all den Jahren noch nicht wirklich in Erfahrungen bringen, aber natürlich liegen bereits einige Theorien vor:

1. zu lange Antennen auf dem Dach. Punkt. (dieser Theorie bedarf es keinerlei weiteren Erklärung)
2. im Schnurbart des Fahres befinden sich vom Militär eingesetzte Kampfstoffe (aus einer Gulaschkanone stammend), die während einer Autofahrt jeden Fremdkörper auf der Fahrbahn als Störenfried ausmacht
3. siehe 1,

Egal ob Straßenschilder oder Zebrastreifen, letztendlich dient der ganze Schnickschnack an und auf der Straße nur dazu, um von den knietiefen Schlaglöchern abzulenken. Und Hauptsache jede Ortschaft hat erst einmal einen Blitzer oder ein robustes Vogelhaus im Baum mit einem Fotoapparat drinne. Und wehe du fährst hier mal am Tage ohne Licht. Da wünscht du dir aber jemanden überfahren zu haben, denn dabei kommste sicherlich günstiger weg, sollte dich die Policja mal ohne Licht erwischen.

Naja, andre Länder, andere Titten.

Marius und ich sind zumindest heile und gesund von unserem 20er auf der Straße nach Swieradow zurückgekehrt, auch wenn es hin und wieder, ja sagen wir mal recht knapp heikel und knapp war. Trotz leichter Glätte auf der Fahrbahn und einem sanften Lüftchen, welches uns entgegen wehte, konnten wir unseren Schnitt bei 4min/km immer gut halten und auf dem Rückweg sogar noch mal zulegen. Noch mal muss ich mir den Spaß dort oben auf dem polnischen Nürnburgring aber nicht geben. Heute Nachmittag folgt eine lockere Aufwärmung + ein Besuch in der Turnhalle, wo 10 nackte…. richtig, Hürden für uns Spalier stehen.

Solch attraktive Dinger sollte man niemals warten lassen, denn sie werden es dir schmerzhaft heimzahlen. Weiterhin sei gesagt, dass wir heute etwa Bergfest feiern dürfen, wenn ich mich nicht irre, und die erste Hälfte durchaus gesund überstanden wurde. Natürlich bewahren wir weiter Ruhe, was nicht bedeutet, dass wir die Schippe, um eins draufzupacken, aus der Hand legen. Dieses Jahr hat noch 3 volle Tage, die von uns bearbeitet werden wollen. Sollen sie kriegen.

Wie immer an dieser Stelle sage ich:

DO WIDZENIA I DO JUTRA

maik

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