NOWY ROKU (Tag 10, glaub ich)

Neujahr. Reset. Alles auf Null. 366 Chancen liegen nun vor mir 2012 besser zu gestalten als seinen Vorgänger.

Vorsätze und Vorhaben?

Gibt es, gibt es und zwar eine ganze Liste voll. Neben Zeiten, Platzierungen stehen dabei ganz andere Dinge im Vordergrund, die es gilt in diesem Jahr ernsthaft in Angriff zu nehmen.

Mehrfach wurde ich gefragt, ob es 2012 neue Musik von mir geben wird.
Meine Antwort: yes yes jor

Mehrfach wurde ich gefragt, ob ich 2012 wieder so ein beklopptes Marathonding durchziehe:
Meine Antwort: na Karl

Vereinzelt wurde ich gefragt, ob ich mich 2012 für die Olympischen Spiele qualifizieren werde:
Meine Antwort: hat Tomek Tomato eine Dauerwelle?

In diesem Jahr möchte ich so einiges über Bord werfen, was mir persönlich im letzten Jahr im Weg stand. Knappe Zeit gilt es noch besser für mich, für uns auszuschöpfen. Zwischen Schule, Arbeit und Familie muss ich vom ersten Tag an meine Abläufe immer wieder optimieren und auf diese Weise die knappen Resourcen nie unnötig verschütten. Für mich stehen natürlich in diesem Jahr die Deutschen im Mittelpunkt, aber ich lege mich auch gerne mit anderen Ausländern an. Hahaha. Aufgrund der vielen internationalen Termine muss man schon sehr früh in der Sommersaison eine gute Form besitzen, weil sonst die Züge schneller abdüsen als sie eingefahren sind. Nichts desto trotz möchte ich gerne wieder von Mai bis September starten, mit einer soliden Basis meinem eigentlichen Potential ein Stückchen näherkommen und konstant meine Leistung in jedem Rennen abrufen können. Bislang verlief dieser Winter reibungslos, auch hier in Szklarska konnte ich meine Pläne fast vollständig in die Tat umsetzten und zum Teil sogar darüber hinaus gehen. Bis zum Sommer dauert es dennoch ein Weilchen und daher bleibt auch nach dem Trainingslager die alte Tourett-Devise:

Ruhe bewaren

Neben dem wollherr.punkt.komm-Projekt steht für mich persönlich auch Siri im Vordergrund, die ich sportlich seit Ende 2011unter meine Fittiche genommen habe. Seit dem heutigen Tage ist Siri nun offiziell eine blaue Osnabrückerin, was farblich kaum eine Umstellung für sie bedeutet und mich persönlich unglaublich doll freut. Was dieses erste Jahr in neuen Hosen am Ende bringt, zeigt sich natürlich erst im Sommer, aber schon zur Mitte des Winters gibt es mit jedem Tag, den wir im Training gemeinsam weiter voranschreiten, große Fortschritte. An diesen Swag wollen wir natürlich weiter anknüpfen in Berlin, OC und vielleicht auch wieder in Szklarska.

Soviel dazu.

Heute haben wir das neue Jahr sportlich mit einem großzügigen Bahntraining begrüßt.

3 x (6 x 500m) in 1:35-1:27min mit 80sec Pause

Viktor und ich wechselten uns immer alle zwei Läufe an der Spitze ab, bis der gute Herr in der letzten Serie den Wunsch äußerte alle Läufe von vorne laufen zu dürfen. Da bin ich wohl der Letzte, der zu solch einem Angebot NEIN sagt. Nach der Tour von gestern morgen mit Marius auf den Berg fühlte sich die erste handvoll Läufe schneller an als die Uhr letztendlich anzeigte. Spätestens zur Hälfte des Training aber legte sich diese Müdigkeit, sodass wir immer mehr ins Rollen kamen. Ich kann mich nicht daran erinnern jemals soviele Läufe bei so kurzen Pausen absolviert zu haben und das alles nachdem man doch so einiges in den Knochen hat.

Die Formkurve ist also weiterhin ansteigend.

Leider müssen wir morgen den Heimweg zu unserem Trainingslager, der wundervollen AIN´T NO MOUNTAIN HIGH ENOUGH TOUR 2012, antreten. Wieder einmal war der Aufenthalt hier viel zu kurz und hätte ich die Möglichkeit bliebe ich noch mindestens 10 weitere Tage hier in den Bergen. Ich tanke hier so viel Swag, so viel Ruhe und spüre wie ich mit jedem weiteren Tag trotz Schnee und Kälte aufblühe. Jeder Athlet dem es gestattet ist, sich von Trainingslager zu Trainingslager zu SCHNORREN, ja zu SCHNORREN, und dann nur rumpimmel, weiß gar nicht welches Privileg unter seinen Laufschuhen klebt.

Zum Abschluss steht noch ein letzter gesteigerter Dauerlauf auf meinem Plan, der die Einheit von heute morgen abrunden soll. Dann heißt es erneut Tasche packen, rein mit der Dreckswäsche und zurück in Richtung Berlin. Ich hoffe sehr, dass ich euch alle immer gut unterhalten habe, gut durch das Programm geführt habe und ich mich mit eurer Zustimmung für den Posten als neuer „Wetten, dass“ Moderator bewerben darf. Die Leserzahlen in den Tagen hier waren der Wahnsinn. Danke fürs tägliche einschalten, mitverfolgen und teilweise mitfiebern. Mit der Weisheit der Tages lagen leider alle völlig daneben, denn die stammte vom Chef, meinem Papa, Andre Wollherr persönlich. Daher gibt es für niemanden eine Postkarte. Schade.

Ich sage an dieser Stelle ein letztes Mal DO JUTRA und wünsche allen, die dies noch heute lesen sollten eine

DOBRANOC

euer maik

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