Träume, Ziele, Sensationen (aus dem Kundenmagazin der Berliner Sparkasse)

Mit neonfarbenen gelb-grünen Laufschuhen öffnet Maik Wollherr die Wohnungstür. Gertenschlank, blaue Jeans, Karohemd. „Die Schuhe trage ich gerade ein.“ Zweimal pro Tag trainiert der 25-jährige Sozialpädagogikstudent, hält seine Erfolge in einem Internetblog fest. Ein Leben fürs Laufen. Lohn der großen Mühsal sind kleine Zahlen: 42,195 Kilometer in nur zwei Stunden, 31 Minuten und 55 Sekunden. Damit ist der gebürtige Osnabrücker der derzeit schnellste Berliner. Seit einem Jahr lebt er in Pankow. Der Berlin Marathon war sein erster. Wie schafft man das?

„Auf jeden Fall nicht mit diesen Marathonbüchern, da steht überall derselbe Blödsinn drin“, sagt er und greift zu einem Stück Kuchen. Irgendwoher muss die Energie ja kommen. Maik war bei der Bundeswehr, 2007 deutscher Meister im 3.000-Meter-Hindernislauf, doch der Ruhm blieb aus. Stattdessen kam das große Loch. Überehrgeiz. „Ich bin sehr strukturiert an den Neuanfang gegangen. Ziele muss man aufschreiben, um sie zu erreichen“, sagt er. Immer wieder müsse er über sie stolpern. An der Kühlschranktür, am Badezimmerspiegel.
Bild vergrößernMararthon

Maik Wollherr war der schnellste Berliner beim Berlin-Marathon. Sein Rat: Ziele muss man aufschreiben, um sie zu erreichen.

Zwischenziele motivieren, ebenfalls kleine Belohnungen. Ein leckeres Essen, schick ausgehen am Samstagabend. „Der Marathon hat mich unglaublich stolz gemacht. Zurückblickend gehört er zu meinen größten Glücksmomenten.“ Sein Hobby ist Hip-Hop-Musik, hierüber kann er vieles ausdrücken. Titel seiner CD, die im Internet zum Gratisdownload bereitsteht: „Viele Träume – wenig Schlaf„. Wie passend.

Autor: Jörg Oberwittler

(Mein Tipp zum Wochenende: Berliner tigern einfach direkt zur nächsten Sparkassenfiliale und sichern sich die neuste Ausgabe des Kundenmagazins BERLINER AKZENTE. Nicht Berliner setzen sich ins Auto, machen einen Trip nach Berlin und suchen dann die nächste Sparkassenfiliale auf, um sich ein Exemplar zu sichern. Oder man schaut in die online-Ausgabe, die sich aber nicht so schön blättern lässt)

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