Amerikanische Wurzeln

Schon fast vergessen wie sich so etwas anfühlt: Plusgrade. Noch vor zwei Tagen klebten mir beim Training die Schneeflocken auf der Brille, raubten mir vollkommen die Sicht und nicht einmal 48 Stunden später hämmert schon der Frühling mit der flachen Hand ans Fenster im Hinterhof.

Plusgrade. Kaum zu fassen.

Und ich spüre förmlich wie mit jedem Grad Celsius mehr auf dem Terometer auch mehr Leben durch meine Adern pumpt und sich jede Pore meines Körpers öffnet.

Durchatmen und zwar von Kopf bis Fuß.

Seit Donnerstagabend befinde ich mich in meiner Vorbereitungsphase für die Deutschen Crossmeisterschaften in Ohrdruf, konnte mit einem TDL bereits einen guten Einstieg finden und heute morgen mit einer weiteren GA2 Einheit daran anknüpfen. Über das Internet bin ich bereits vor ein paar Jahren auf eine Trainingseinheit aus den USA gestoßen, die ich in ihrer Form als sehr interessant und nachahmenswert befunden habe. Zunächst erfolgt ein kompaktes Warm-Up worauf mehrere 150m Läufe folgen, die sich besonders durch ihre kurzen Pausen kennzeichnen. Im Anschluss läuft man noch einen kurzen (abgebrochenen) TDL und schließt diesen danach auch noch mal mit mehreren 150er ab, bei denen jedoch die Pausen länger und die Geschwindigkeit höher sind. Um es mal konkret zu machen, fasse ich die Einheit mal in Zeiten zusammen.

3km EL + Gymnastik + Laufschule
8 x 150m in 25sec / Pausen: 50m traben/20sec (90sec auf 400m)
4 Meilen (6,4km) mit 5:25min pro Meile / ca. 3:25min/km
8 x 150m in 21.5sec / Pausen: zurück traben/2min
2km AL

Insgesamt ein sehr ausdauerndes Programm, insbesondere durch die 150m am Anfang. In Zukunft werde ich diese Einheit als Vorbelastung am Vormittag wählen, um dann später am Tage noch Tempoläufe zu absolvieren. Morgen knüpfe ich mit einem Fahrtspiel im Gelände noch an das Training von heute an und gebe mir auf diesem Wege noch ein bisschen mehr Erholung über diese zweitägige Streckung.

Dazu aber morgen mehr. Ich sage an dieser Stelle Adieu meine Freunde.

maik

P.S.: Vor kurzem erst habe ich bei youtube diese wunderbare Steve Prefontaine Doku entdeckt und will sie euch natürlich nicht vorenthalten. Zwar auf Englisch, aber ich denke doch mal für den ein oder anderen verständlich. Also einfach mal reinschauen.

Ein Gedanke zu „Amerikanische Wurzeln

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