Bal(l)drian

Schwere Beine, müder Kopf, Fettflecken auf den Brillengläsern. Bislang hinkt meine neue Woche mit einigen Anlaufschwierigkeiten hinterher. Zwischen Ende und Anfang passt manchmal eben ein kurzer Durchhänger, dazu aber in der morgigen Ausgabe Ausführlicheres. Um an alte Tugenden des Winters anzuknüpfen, hauten Siri und ich uns gestern auf dem Nebenplatz den Medizinball kräftig um die Ohren. Keine 12 Stunden später mussten wir beide beim Abstieg aus dem Hochbett schmerzhaft feststellen, dass wir in den vergangenen Wochen definitiv zu wenig Ballkontakt hatten und wir in Sachen Ballbesitz mehr Nachwuchsarbeit leisten müssen.

Schreibe ich mir ins Notizheft.

Auf den großen Wurf von gestern, sollte das heutige Training am Nachmittag gleich nahtlos anschließen. Dabei richtete sich mein Blick schon wieder in Richtung Wettkampfgeschehen am kommenden Wochenende. Denn ich möchte am Sonntag meine Chance nutzen, meine Bestzeit über 10km Straße beim Lauf FALKENSEE-SPANDAU anzugreifen. Von keinem anderen Ereignis kann der Gerber Nils mehr sprechen und legt mir bereits seit den letzten Zügen des Sommers dieses Rennen im Berliner Randgebiet ans Herz. Darf man den mystischen Erzählungen der Bois Glauben schenken, laufen einem auf dieser Strecke nackte Frauen mit bestzeitgroßen Nippeln hinterher und äußern dabei lautstark Kinderwünsche in teilweise duzender Stückzahl.

Je schneller du rennst, umso größer seien die Nippel.

Was bleibt mir also anderes übrig, als mich dort am Sonntag blicken zu lassen. Außerdem schulde ich dem Trainer vom LAC noch Kohle und nachdem ich erfahren habe, in welchem Berufsfeld dieser tätig  gewesen sei, plagen mich tagtägliche Wahnvorstellungen, dass man mir schon bald den Fernseher pfändet.

Kuckuck ik hör die (s)trapsen.

Nun gut, wir waren bei heute Abend. Um mich auf den Straßenflair einzustimmen hieß das Trainingszentrum für die nachmittägliche Einheit: Sackgasse. Kompaktes Warm-Up, mit dem kläglichen Versuch die Würfe und Sprünge von gestern zu kompensieren, und ab auf die Piste. 10 x 500m in 90sec mit 90sec Pause.

Hier das Ergebnis:

1.    1:29.2min
2.    1:26.4min
3.    1:27.8min
4.    1:26.9min
5.    1:28.2min
6.    1:26.1min
7.    1:27.3min
8.    1:25.8min
9.    1:26.4min
10.    1:22.6min

Zu meiner Verwunderung nahm ich erst heute auf dieser Trainingsstätte das leichte Gefälle so richtig war. Vielleicht war das Gefalle aber auch nur der Gegenwind. Auffällig war für mich nur, dass ich auf der 1km langen Runde mehr Schwierigkeiten auf dem „Hinweg“ (vom Startpunkt zum Scheitelpunkt im Kreisel) als auf dem „Rückweg“ (vom Scheitelpunkt zum Startpunkt) hatte. Insgesamt empfand ich es heute als sehr anstrengend meinem Schritt zu finden und auf dem Asphalt Fußzufassen. In den kommenden Tagen muss ich das unbedingt weiter beobachten. Für heute soll es aber genug sein, schließlich muss ich morgen ja fit sein für das Fotoshooting mit der AKTIV-LAUFEN.

Ich sage daher bis morgen und bleibt gesund.

maik

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