Lach doch mal (noch 38 Tage)

Haha, Doppelpunkt groß D, LOL²

Kein Medium in der Geschichte des Menschen, konnte ein gesundes Lachen bisher trostloser in Szene setzen als das Internet. Dabei verbirgt sich in den Weiten dieses digitalen Wirrwarrs doch ein beinahe unerschöpfliches Meer aus Lachgründen. Fotos, Videos, Animationen, allesamt um in uns eines zu erzeugen:

LACHEN

Und dass dieser Ausdruck unsere Gesundheit fördern kann, wissen wir nicht erst seit Bugs Bunny. Denn auch die Psychologie stellt immer mehr unter Beweis, was der clevere Hase schon vor mehr als 40 Jahren mit Hut und Stock besang:

Freunde, Lachen ist gesund.

Insbesondere in der Psychotherapie greife man verstärkt zu dieser rezeptfreien Variante eines Antidepressivums, das beinahe mit dem Aufdruck „frei von schmerzenden Nebenwirkungen“ werben dürfte, gäbe es da nicht vereinzelte Fälle von Muskelfaserrissen in der Bauchgegend. So könne gezieltes Lachen, selbst in vereinfachter klassischer Form von „hihihi“ oder „hahaha“ emotionale und soziale Blockaden zum Einsturz bringen und dabei Regionen in unserem Gehirn stimulieren, wogegen selbst 2000 Tafeln Schokolade blass aussähen. Unter Ärzten gehe man sogar so weit zu behaupten, Laufen und Lachen in ihrer Wirkung auf eine Stufe zu platzieren. Wie ich finde, vollkommen richtig, denn bereits auf Anhieb scheinen gewisse Parallelen erkennbar zu sein.

1 Es lacht sich einfacher in der Gruppe als alleine. Kennt man irgendwie von gewissen Trainingseinheiten.
2. Lachen steckt an. Warten wir ab, in welche Höhe die Verkaufszahlen an Laufschuhen nach dem Berlin-Marathon schnellen werden.
3. Wer zuletzt lacht, hat den Witz zu spät verstanden. Was eindeutig der Grund für all die Rufe sein muss, die man im Laufe der Zeit von Halbstarken im Park kassiert, wenn man unverdrossen seine Runden dreht.

Egal ob 2 Minuten Lachen oder nun 20 Minuten Laufen am Tag, am Ende ist die Hauptsache doch diese, dass man es macht. Weil man es braucht. Weil man es will. Weil man es kann. Und genau darin steckt die größte Parallele:

Lachen und Laufen passiert aus dem Bauch heraus.

Sobald du versuchst eines davon zu kontrollieren, zu unterdrücken oder zu verbergen, zerreißt es dich innerlich. Also lass es raus. Denn nicht umsonst sprach Charlie Chaplin davon, dass ein Tag ohne Lächeln oder Lachen ein Verlorener sei. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass jede Leidenschaft diesen Worten in nichts nachsteht.

maik

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