Wochenübersicht (noch 19 Tage)

Und wie läuft die Vorbereitung? Alles kahl für Berlin? Stimmt das Training? Was soll ich sagen? Langsam fügt sich alles zusammen. Auf dem Kalender bleiben nur noch 19 Tage zum Wegstreichen, wie immer mehr Zeit zum kaputt machen als um aufzubauen. Mit dem langen Lauf am vergangenen Sonntag mit genau 42,195km auf dem Zähler in einer Endzeit von 2:46:05h ist die Serie an sonntägigen langen Dauerläufen abgeschlossen. Zumindest was die Touren über 25km betrifft. Zum ersten Mal seit gut einem halben Jahr, spüre ich wie das gesamte Trainingswerk ineinandergreift, alle Elemente gemeinsam arbeiten und die bereits geleistete Arbeit mir den Rücken stärkt. Vor der langen Runde auf dem Tempelhof am Sonntag schob ich einen Ruhetag ein, nachdem ich bereits zur Mitte der Woche bemerkte, dass innerlich der Ofen nach Brennstoff rief.

“wenn man am Feuer nur noch schürt, erlischt die Glut” (Maeckes)

Eines habe ich also in der gesamten Vorbereitungszeit gelernt und zwar dass das Gesamtkonstrukt Marathonvorbereitung zu kostbar ist, um es wegen eines Tages aufs Spiel zu setzen. Qualitativ lieferte ich trotz eines kleinen Hängers zur Wochenmitte, eine der stärksten Wochen meiner Vorbereitung ab. Auffällig für mich war dabei, dass ich während einer Doppelbelastung (Arbeit + Training) immer besonderes Augenmerk auf den zehnten bzw. elften Tag meiner Trainingsphase legen muss. Denn wie auch im Trainingslager schleicht sich an diesem Tage der Wurm ein, den es wieder zu verbannen gilt.

Hier meine letzten 2 Wochen als PD —>>> Trainingsübersicht Maik Wollherr

Insgesamt werden die Umfänge natürlich nun weniger und die Inhalte anders genutzt. Um alte Muskelstrukturen wieder aufzuwecken, werde ich wieder leichte Laufkrafteinheiten vor die Haupttempoeinheiten klemmen und damit die nötige Spannung erzeugen. Aus der Doppelbelastung, mit zwei Einheiten am Tag bei zusätzlicher Arbeit, nehme ich mich nun auch schrittweise heraus. Dennoch behalte ich alte Strukturen bei bzw. versuche noch mehr Routine für den Wettkampftag zu gewinnen, indem ich meine Frühstücks und Trainingszeiten der Marathonstartzeit angleiche. Wie ihr seht, nimmt hier alles seinen Lauf und glaubt mir eins:

Ich bin doch ein wenig aufgeregt.

Aber positiv. Daher freue ich mich sehr auf die kommenden Tage, halte mich an meine selbst gesteckten Regeln und fiebere dem 30.09.2012 nur so entgegen. Ein sehr gutes Gefühl, wenn ich das mal so sagen darf.

maik

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