Aktienkurs

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Hätte ich mal…. und wäre ich doch… wenn und aber und all die anderen Lakaien des Konjunktivs. Alles bloß wilde Spekulationen. Haltlos. Denn selbst wenn man auf der Schlussrunde gefühlt 1000 Tode gestorben ist und der Mann mit dem Hammer einem eingangs der letzten Kurve als Mann mit dem Regenschirm erschien, beginnt spätestens 20 Minuten nach dem Rennen beim gemütlichen Auslaufen das große Feuerwerk des Konjunktivs. Auf ein „wäre“ folgt ein „wenn“ und noch ein „hätte“ hinterher . Dabei vergisst man schnell und gerne, dass man vor knapp einer halben Stunden auf demselben Rasen, auf dem man gerade trabt, ein grelles gleißendes Licht am Ende des roten Tartantunnels erblicken konnte, als man komatös auf dem Rücken liegend mit weit aufgerissenem Mund und apathisch dreinblickenden Augen in den Abendhimmel starrte.

 

Doch die Aktionäre unter uns wissen genau, dass die Konten des „hätte“ und „wäre“ immer die Vollsten sind, oder so ähnlich.

 

Im Sport ist das nicht anders und da heißt es am Ende „hätte, hätte Fahrradkette“ oder auch „hätte ich schneller laufen können, wäre ich auch schneller gelaufen.“  Ohne Ausrede. Da nützen keine Spekulation und keine Prognose, denn letztendlich kennt die Ergebnisliste keinen Konjunktiv. Also heißt es bei der nächsten Spekulation, mal ein bisschen mehr Risikofreude zu beweisen. Vielleicht auch gegen Trends und Prognosen.

 

maik

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