Zurück zur Basis

Kopf voll. Beine leer. Aussteigen. Weiterrennen. Zwei Optionen. Unendliche Möglichkeiten. Zuviele.

Nach meinem letzten Bahnrennen machte ich kurzen Prozess mit der sportlichen Hälfte meines Kleiderschranks. 1 Lauftrikot. 1 Laufhose. 1 Paar Laufsocken. 1 Paar Laufschuhe. Der Rest verschwand. Zunächst in einer Kiste, dann in einem Kleidersack und letztendlich in der Kleidertonne. Keine unzähligen Kombinationsmöglichkeiten mehr. Kein langes Überlegen mehr, sondern zugreifen und losrennen oder loslassen. Und dann aber vielleicht für immer. Ich entschied mich für zugreifen. 1 Trikot. 1 Laufhose. 1 Paar Laufsocken. 1 Paar Laufschuhe. Mein Paar Laufschuhe. Alles sitzt. Alles passt. Alles läuft. Auch wenn aus der 1 mittlerweile eine 2 wurde und damit nun zwischen den Einheiten morgens und abends eine Wahlmöglichkeit mehr in der sportlichen Hälfte meines Kleiderschranks hängt, halte ich den Kreis klein. Zurück zur Basis.

Seit nun mehr als 1 Woche befinde ich mich in der Saisonpause oder wie wir damals schon immer als kleine Kinder sagten in der Offseason. Viel Zeit ohne Training und viel Zeit alte Wege zu überdenken und über neue Herangehensweisen nachzudenken. Und natürlich um Marmelade zu kochen aber hauptsächlich, um neue Ideen in Richtung Umsetzung zu schubsen und weniger dem Zufall zu überlassen. Zeit sich mehr damit zu beschäftigen was mich umgibt, was ich mir zuführe und was davon bleibt und was davon weichen muss. Was will ich. Was brauch ich. Und besonders wenn ich mich vor die Frage stelle, was ich brauche, um das zu erreichen, was ich will, ist es längst an der Zeit noch weiter auszumisten und den Kreis weiterhin klein zu halten. Zurück zur Basis eben. In den kommenden Tagen verzichte ich als ersten Schritt daher auf industriell verarbeiteten Zucker, bereite dafür z.B. morgens meine Brötchen selber zu (Rezept folgt). Einmal den Resetknopf drücken und zurück zur Basis.

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