Freestyle

Auf dem Herd bruzeln und zischen meine veganen Burgerpattys und der Espresso, während aus der Box das Instrumental zu Ed Sherans „I see fire“ läuft. Lange nicht mehr gehört. Erste Akkorde werden angespielt und ich fange an zu freestylen. Ich bin alleine Zuhause, Siri ist unterwegs und so lauscht keiner mit wie ich mich von Wort zu Wort rette bis langsam Flow reinkommt, die Reime mehr und mehr zueinander finden und plötzlich Zeile in Zeile greift. 3 Minuten. Auf alle 5 Zweckreime folgt eine Zeile die sich betonieren lassen kann, begleitet von steigendem Druck auf dem Kessel der kleinen Kaffeemaschine. Und mal wieder wird mir bewusst wie sehr ich Rap liebe. Keine andere Musik hat mich so sehr begleitet wie diese. Viel hat versucht sich dazwischen zu quetschen, doch Rap blieb hart. Ich sollte das öfter tun, denke ich mir, als ich den Espresso von der heißen Herdplatte nehme, das Instrumental langsam ausklingt und wieder Stille durch die Küche schleicht. I See Fire. 

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