Anlaufschwierigkeiten

Damit ist die erste Woche der Saisonvorbereitung mit dem heutigen Tag schon wieder Geschichte. Noch lief im wahrsten Sinne nicht alles rund, noch fühlt es sich holprig an, als stünde der Körper noch mit einem Bein auf Ruhemodus und eine kleine Horde Schlümpfe auf dem Brustkorb. Doch aus GEHEN wurde im Laufe der Woche LAUFEN und sicherlich folgt darauf auch bald wieder #geilfühlen. Hoffentlich. Sicherlich. Nach meinem Marathon 2012 dauerte es fast 4 Monate bis mein Körper wieder in den alten Modus zurückfand. Und „alter Modus“ bedeute damals 8x1000m in 3:20min mit 400m Trabpause. Nicht gerade Zeiten, die zu Luftsprüngen verleiten, die große Sätze nach vorne versprechen ließen und doch ein solider Anfang. Das war damals am 2. Januar. Auf dem Weg dorthin lief ich bloß. Ich lief wenig, mehr, viel und meist langsam. Alles brauchte seine Zeit. Insbesondere ich. Ab Januar verfolgte ich pro Woche 2 Schwerpunkte. 1x10km in gleichmäßiger Geschwindigkeit (4min/km) und 8x1000m in 3:20min/km. Jeden Monat steigerte ich die 1000er um 5sec und den „TDL“ um 5-10sec. In dem Winter vor 4 Jahren lag ab November bis April Schnee in Berlin und laufen war zu der Zeit immer mehr rutschen als rennen. Wozu rolle ich die alten Kamellen aus dem Trainingstagebuch heute wieder auf? Vielleicht ist es mein leises Pfeifen im Dunkeln, um mir ein bisschen Mut für die kommenden Tage und Wochen bis Januar. Denn im Sommer nach dem Marathon knallte es ganz gut bis es knallte. Ich weiß, dass die nächsten Einheiten bis Weihnachten schleppend verlaufen werden, Körper und Geist noch ein wenig Streicheleinheiten benötigen bis wir wieder gemeinsam vorwärts malochen. Auf in Richtung Woche 2.

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