Anschwung

Pünktlich um 6:30 Uhr zuckte mein Finger am Startknopf der Laufuhr. Los gehts. Kein zurück mehr. Starten bei Null. Passend dazu hat sich auch das Thermometer in Frost gehüllt und so brauchten die ersten Schritte wahrlich erst einen Icebreaker, um Beine und Kopf in der Dunkelheit ins Gespräch zu bringen.

„Und wie’s bei dir so?“

„Muss ja, muss ja. Nützt ja nichts. Muss ja.“

Immer wieder verrückt wie sich so ein Körper in 4 Wochen in sich zurückziehen kann, wenn man ihn nicht fordert. Sofern es stimmt, dass ein Pferd nicht höher springt als es muss, so gilt gleiches für den Läufer, nur muss der nicht mal hoch springen,  sondern bloß schnell laufen. Die Frage nach dem wozu und weshalb und überhaupt klären wir mal bei Zeiten an anderer Stelle. Dafür ist es heute schon zu spät. 

Mein erster Tag ist rum. Schön ist bekanntlich Ansichtssache. Sagen wir mal, es ging immerhin in die richtige Richtung. Erste Grenzen wurden erfahren und beim nächsten Mal habe ich sicherlich auch meinen Reisepass dabei, um diese zu überqueren. Ich war nach langer Zeit wieder in der wunderbaren Runbase und das Training mit dem Team hat mir den Start mächtig erleichtert. Bitte mehr davon. Aber erst morgen. 

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