Coffee to stay

Kurz mal inne halten zwischen den U-Bahnen, bevor der Tag Fahrt aufnimmt. Entschleunigen. In einer Tour aktualisiert sich die Timeline im Kopf, an irgendeinem Flughafen hebt sicherlich gerade eine Flieger ab und die Buchstaben auf der Anzeige der hektischen Wartesaal rotieren um sich selbst. Kurz entschleunigen auch wenn der nächste Flughafen 3km Luftlinie entfernt liegt und mein nächster Flug noch lange nicht ausgerufen wurde. Keinen schnellen Kaffee auf die Hand. Keinen Plastikdeckel auf den heißen Pappbecher drücken, Pappmanschette drum und wieder los, los, los einer Sache hinter,  die gar nicht wegläuft. Und wenn doch, hat die sicherlich ihren Kaffee bereits auf und ist uns immer einen Becher voraus. Also entschleunigen. Kurz den gestrigen Tag mit 2 Bar durch den Siebträger laufen lassen, in der Crema des heutigen Tages herumrühren und diesen Schluck für Schluck trinken, bevor man im Kaffeesatz bereits den morgigen Tag zu lesen versucht. Und immer wieder entschleunigen. Dreht sich schon alles schnell genug. Heute also „coffee to stay“.

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