Boost by Beat

Wieder Bock kriegen. Hunger haben, ohne sich welchen einzureden. Wieder zurück an den Tisch und ihn samt Stuhlbeinen und Porzellan auffressen wollen. Biss zum Erbrechen. Diese Dezembertage sind alles andere als ein Steak und wenn doch, haben sie zu lange auf dem Grill gelegen und lassen sich wie Schuhsohlen kauen. Dabei lief schon der November rückwärts den Bach runter. Zwangspause, Atempause, Pausenbrot. Tage kamen, Nächte gingen, Laufkilometer blieben nicht viele. Ich werde alt, dachte ich zwischendurch. Ich bin alt, dachte ich zuletzt. Mir fehlt ein Boost und ich rede nicht von Laufschuhen. Liebte ich bis Frankfurt jeden Schritt in meinen Tretern, treten diese mir zurzeit in meinen Schritt und zeigen mir die langen in sich verknoteten Schnürsenkel. Fußsperre. Mir fehlen Beats und ich rede nicht von Kopfhörern. Heute Früh fanden Boost und Beats nach langer Zeit wieder zueinander. Jedes Jahr aufs Neue braucht dieser Prozess seinen persönlichen Anlauf, seine spezielle Zuwendung. Vielleicht ist es die eine Kammer im Herz, die sich nach Kunst sehnt und vor Beginn eines neuen Projekts nach Muse sucht. Heute dürfte diese Kammer ein wenig Inspiration auf der Straße gefunden haben und zwar Schritt für Schritt oder wie man als New Kid hier am Block sagt Step by Step. Uh Baby. Und so greife ich zum Pinsel, Stift und Mic gleichzeitig und bringe zu Leinwand, Papier und Beat was seit Wochen meinen Kopf zumüllte auf dem Weg zum neuen Projekt. 
 

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