Wochenrückblick

Da es ja auch noch den einen oder anderen Leser der ersten Stunde gibt, der sich hier regelmäßig herverirrt, will ich gerne heute an den Ursprung alter Tage anknüpfen und die letzte Woche Revue passieren lassen. 

Noch immer mit Resten der Erkältung in den Lunge schnürte ich am Montag die Laufschuhe für zwei Dauerläufe von 8k und 10k. Dabei legte ich meinen Fokus auf die Schrittfrequenz, die sich aktuell bei einem 4:00min Schnitt bei 81-82 pro 100m. Für die Zukunft gilt es diesen Wert weiter nach oben auszubauen.

Dienstag folgte ein Fahrspiel mit den Jungs durch den Tiergarten. 70 Minuten inklusive ein-und auslaufen mit verschiedenen Abschnitten je nach Verlangen. Mein Tacho am Handgelenk steuerte am Ende des Fartleks 18k zur Wochenbilanz bei.

Weitere 14k gab es direkt am nächsten Morgen um 7:30 Uhr an einem ähnlichen Tatort. Gemeinsam mit Chris, der seit letzter Woche nur 500m von mir entfernt wurde, schleppte ich mich mehr als dass ich von laufen reden könnte, aber auch dieses Gefühl sollte sich bald eingestellt haben.

Donnerstag Morgen stand Mobilisation in Form Yoga auf dem Plan als Warm-Up vor der Tempowechsel Einheit am Abend. Dort hatte ich dann endlich nach langer Zeit wieder ein Gefühl von innerer Zufriedenheit, welches ich wirklich sehr lange vermissen musste. Insgesamt mit 12km TW kam ich an dem Tag auf 17km.

Wie bereits am Mittwoch steuerte die Wedding-Connection auch am Freitagmorgen noch mal 12 Dauerlaufkilometer im Morgengrauen bei, bevor es in Richtung Wochenende gehen sollte. 

Nach einer kurzen Nacht durch die Weihnachtsfeier meines Arbeitsgebers stand ich nach eigener Auffassung pünktlich um 9 Uhr am Treffpunkt für die Samstagsession. Richtiger Ort. Falsche Zeit. Denn statt um 9 war Startschuss um 10. Und so nutzte ich die 60 Minuten für ein paar mehr Kilometer im Friedrichshain bevor die anderen um 10 da sein sollten. Es folgten anschließend Treppensprünge und Läufe, Arbeit am Berg und noch ein zügiger DL, der mir mächtig das Genick brach. Selten im Training so sehr ausgepumpt wie an diesem Samstag und wäre ich auf der Stelle umgefallen, hätte ich noch Danke gesagr. Insgesamt wurden es 26km an diesem Tag und ein komatöser Zustand als ich die Haustür hinter mir schloss. 

Abgeschlossen habe ich diese Woche heute früh mit 22km im Tiergarten bei Dauerregen, Gegenwind und Kälte. Geschwindigkeiten sind mir gerade sehr egal, die kommen mit der Zeit von alleine. Was ich brauche sind weitere Wochen wie diese mit der nötigen Struktur. Diese werden auch gewiss folgen. Fast 130km waren es am Ende dieser Woche und die große Frage, wie habe ich die Kilometer im Sommer so locker weggefuttert? 

Morgen beginnt die nächste Woche, alte und neue Aufgaben warten auf mich. Vielleicht finde ich ja sogar die Antwort auf die Frage. Wir werden sehen.

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