Umwege

Rechts? Links? Geradeaus? Vor? Zurück? Viele Wege führen zur RunBase, doch dieser ist heute aus Holz. Oder aus Hundesch***e, so wie es unter meinem Laufschuh riecht. Xavier hat Recht, dieser Weg wird kein leichter sein. Dabei war er im Kopf doch so einfach. Hoch zum Gesundbrunnen, runter Richtung Alex, rein nach Friedrichhain und darüber hinaus nach Kreuzberg. Hier bin ich auch gelandet. Drei Kreuzberge für Deutschland. Nur nicht dort wo ich hin wollte. Da darf man schon mal laut „ach nö, verdammte Sch***e“ sagen, wenn man eine U-Bahnstation in die falsche Richtung gelaufen ist. Aus der Bahn heraus sieht es immer so einfach aus. Und so gesellt sich ein Kilometer nach dem anderen extra auf die Uhr und der Schnitt purzelt weiter unter die 4 Minuten-Marke. Mit Gepäck auf dem Rücken wohlgemerkt. Vielleicht bin ich ja deshalb wie ein Esel durch die Stadt gelaufen. Wenigstens habe ich dafür mal wieder was von Berlin gesehen. Ende September hatte ich kein halbes Auge dafür. Dabei war ich doch am Ende nicht viel schneller als heute zwischendurch. Und Sch***e hatte ich damals anscheinend auch am Schuh. Was lehrt mich also dieser heutige Lauf durch die City?

1. Irgendwo ist immer grün

2. Orientierung alleine führt einen nicht in den Orient 

3. Mein innerer Kompass braucht einen Bypass

4. Auch wenn’s beschissen läuft, es läuft

In diesem Sinne, auf ein Neues aber erst im neuen Jahr.

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