Rückblick 

Als ich 2002 mit dünnen und wackligen Beinen an der Startlinie meiner ersten Deutschen Crossmeisterschaften stand, wusste ich wirklich nicht, was mich nach dem großem Knall erwarten wird. Bis dahin beliefen sich meine Crosserfahrungen auf der regionalen Ebene. Auch dort wurde jeder Meter hart umkämpft, doch mit anderen Mitteln. Während bei den Läufen in der Heimat ein bisschen Geschubse zwischen Bäumen und Sträuchern an der Tagesordnung standen, werden bei den Deutschen andere Geschütze aufgelegt. Jeden Platz, den du aufgibst, musst du dir dreifach zurück erkämpfen. Alles was du am Anfang auf der Kurzstrecke verlierst, wirst du hinten raus nie mehr gewinnen. 

Direkt nach dem Startschuss reihte ich mich im letzten Drittel ein und beendete das Rennen im letzten Zehntel. Hinter mir war nicht mehr viel Luft auf die rote Laterne. 

Dieses Rennen in Regensburg ist mir bis heute sehr präsent und hat mir sehr geholfen, meinen Weg weiter zu verfolgen. Einige Jahre später suchte ich mein Glück am anderen Ende des Feldes.

Damals in Regensburg traf ich auch zum zweiten Mal Dieter Baumann nach 10 Jahren und es sollten noch mal 10 weitere Jahre vergehen, bis aus dem Olympiasieger und dem Autogrammjäger Freunde wurden. Manchmal braucht es Zeit und Luft. 

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