Durch.Schnaufen

3 Tage raus. 2 Nächte weg. Ins Auto und die Stadt hinter mir lassen. Die Sonne nehme ich mit. Klappe zu. Motor an. Radio laut. I wanna‘ hold your hand. Kein Blues, auch wenn ein Himmel kaum blauer sein kann als dieser vor mir durch die Frontscheibe. 3 Stunden Fahrt und aus dem weißen Rauschen der Stadt wird ein seichtes Rauschen der Ostsee. Möwen kreisen. Möwe kreischen. Und in meinem Kopf kreisen und kreischen die Gedanken mit. 2 Jahre her, dass wir gemeinsam hier waren. 2 Jahre in denen sich soviel bewegt hat, nur ich scheine still zu stehen in einem Vakuum. Gefangen zwischen alten Sorgen und neuen Leiden. Ja du wüsstest immer was jetzt richtig ist. Du hättest immer einen ungeschriebenen Plan in deiner blauen Jacke. Währenddessen scheitere ich wieser mal kläglich daran die Wellen zu zählen und fange immer wieder bei Null an. Umkreist von Möwen. Umkreischt von Gedanken. Du bist mehr als einer davon. Vielleicht magst du nicht mehr da sein, doch an diesem Ort bist du dort. Ob für 2 Nächte. 3 Tage. Oder 2 Jahre. Also beginne ich wieder damit die Wellen zu zählen. 2 Nächte. 3 Tage. Und wenn es sein muss 3 Jahre. Schließlich bin ich hier damit nicht alleine. 

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