Alles im Rahmen

Stabile Woche. Rhythmus gefunden. Rhythmus aufgenommen. Rhythmus durchgehalten. Wecker um 5. Laufen um 5.30. Danach zu Edda. Von dort um 9 zur Arbeit. Nach der Arbeit um 4 die Kaninchen versorgen. Kurze Einheit hinten drauf. Zurück nach Neukölln. Bis 11 bei Edda. Ab ins Bett. Wecker auf 5. Repeat. „erzählt mir nicht wie hart ihr„Alles im Rahmen“ weiterlesen

Briefsendung

Mehr leere Versprechungen als in einem wahllosen Wahlprogramm. Nach 3 Tagen war hier wieder mal Schluss. Alter Muster. Alte Schemata. Ein Heroinjunkie hätte da mehr Durchhaltevermögen gezeigt. Aber nun melde ich mich zurück. So wie sich dann doch die Erkältung zurückgemeldet hat. Und was soll ich sagen, ich lebe noch. Aber sportlich musste ich diesmal„Briefsendung“ weiterlesen

Mehr geht nicht (Tag 3)

Völlig unerwartet stellte der 6te Dezember mein Leben völlig auf den Kopf. Unser Leben. Ohne große Vorboten. Seit diesem Tag bin ich vielleicht der glücklichste Mensch auf dieser Welt. Streichen wir das „vielleicht“. Ich bin es. Kein Sieg. Keine Bestzeit. Kein Erfolg. Nichts von all dem, was ich in all den Jahren Leistungssport erlaufen habe,„Mehr geht nicht (Tag 3)“ weiterlesen

Minimum (Tag 2)

Vor meinem Mund steigt weißer Rauch auf als liefe ein neuer Papst den Kanal an diesem eiskalten Dienstag im Januar herunter. Im Schein eines Radfahrers glitzert der Frost auf dem schwarzen Asphalt, während die Oberfläche des Kanals daneben noch dunkler erscheint. Meine Schritte verschwinden noch weit vor Anbruch des Tages im Nichts. Und noch immer„Minimum (Tag 2)“ weiterlesen

Zugvögel (Tag 1)

Ein Atemzug reicht. Kurz tief einatmen. Augen schließen. Gedanken schießen lassen. Jeder kennt diese Orte. Dampf aus dem. U-Bahnschacht. Bolognese im Treppenhaus. Parfum der ersten Liebe. Ein Atemzug genügt für tausende Bilder im Kopf. Bloß ein kurzer Reminder für unzählige Flashbacks. Und plötzlich ist man wieder da als hätte man diesen Ort niemals verlassen. Als„Zugvögel (Tag 1)“ weiterlesen

Tourstart: morgen

Erkältung kurz durchgespielt. Zwei Tage den Körper mal Körper sein lassen und damit das Wochenziel eingehalten wie ein Elektriker am BER. Zum Wochenende aber wieder Fahrt aufgenommen. Ab Montag wieder im gewohnten Rhythmus. „Zwischen Intensivstation und Intervalltraining“ lautet die Überschrift für die kommende Woche. Jeden Tag ein kurzer Einblick in das sportliche Geschehen. Wettkämpfe lege„Tourstart: morgen“ weiterlesen

Tinte

Kurzes Memo. Zwischen einer Handvoll U-Bahnhöfen. Bloß Wortfetzen. Leichter Gedankenhagel nach dem Training. Die Tage sind lang. Die Nächte dafür umso kürzer. Wecker klingelt kurz vor 6, nachdem ich ihn keine 6 Stunden zuvor gestellt habe. Rein in die Schuhe. Raus in die Dunkelheit. Immer geradeaus hinein ins weite Nichts. Am Wendepunkt wartet die Dämmerung.„Tinte“ weiterlesen

Fortsetzung

Noch immer passieren Zeichen und Wunder. Und so puste ich den Zentimeterdicken Staub vom digitalen Notizblock. Bringe die angetrocknete Tinte im Füller in Bewegung und führe zusammen, was eine halbe Ewigkeit voneinander getrennt war. Es kratzt. Es ächzt. Nur Fetzen des blauen Stoffes bleiben auf dem Papier kleben. Nach und nach füllen sich die eingerizten„Fortsetzung“ weiterlesen